Live hören
Jetzt läuft: Cinco Rapsódias Portuguesas von Viana da Mota, José

Todesfugen und Sprachgitter - Der Celan Effekt

Dichter Paul Celan, 1959

Todesfugen und Sprachgitter - Der Celan Effekt

Von Thomas von Steinaecker

Am 23. November 1920,  vor einhundert Jahren, wurde Paul Celan als Sohn einer jüdischen Familie in Czernowitz geboren, das heute in der Ukraine liegt. Er war einer der größten deutschsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts.

Todesfugen und Sprachgitter - Der Celan Effekt

WDR 3 Kulturfeature 21.11.2020 53:58 Min. Verfügbar bis 21.11.2021 WDR 3 Von Thomas von Steinaecker


Download

Das Feature steht nach der Sendung befristet zum Download zur Verfügung.

50 Jahre nach seinem Tod ist die Rezeption Paul Celans unüberschaubar geworden: Akademische Abhandlungen, Übersetzungen, Anselm Kiefers Bilder-Zyklen, Hommagen junger LyrikerInnen, Vertonungen in der Neuen Musik oder von Darkwave-Bands. Selbst seine Biografie ist Stoff von Romanen und Opern, der Briefwechsel mit seiner Geliebten, der Autorin Ingeborg Bachmann, ein Bestseller. Paul Celan, ein neuer Rilke für unsere Zeit? Und das obwohl seine Texte als Inbegriff des schwer Verständlichen und Hermetischen gelten. Weggefährten wie Klaus Reichert, die Celan-Forscherin Barbara Wiedemann, der Lyriker Marcel Beyer und der Komponist Peter Ruzicka gehen der Frage nach, wie es zur internationalen Mythisierung des Autors kam.

Ausstrahlung am 21. November 2020, Wiederholung am 22. November 2020
Von Thomas von Steinaecker
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion: rbb/WDR 2020

Stand: 09.11.2020, 11:02