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Der Schriftsteller und Theaterintendant Steffen Mensching - Hier am Rande der Stadt

Portrait des Schriftstellers Steffen Mensching

Der Schriftsteller und Theaterintendant Steffen Mensching - Hier am Rande der Stadt

Von Tabea Soergel und Martin Peter Becker

Seit 2008 ist der Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller Steffen Mensching Theaterintendant in Rudolstadt. 2018 erschien sein Roman "Schermanns Augen".

Das Kulturfeature steht nach der Sendung am Samstag zum Nachhören bereit, befristet bis zum 2. November 2019.

Er brachte 4000 antiquarische Bücher aus New York City nach Deutschland und schrieb einen Roman über ihre ehemaligen Besitzer. Er stand vor dem Mauerfall oft auf der Bühne und besang mit seinem Freund Wenzel "Letztes aus der DaeDaeR". Er ist seit über zehn Jahren Theaterintendant im kleinen Rudolstadt, hat dafür sogar das Berliner Metropolenleben hinter sich gelassen und scheut keine Kontroversen: Steffen Mensching, Jahrgang 1958, geboren in Ostberlin, ist Clown, Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller – und in erster Linie ein kritischer Geist, der sich vor allem am Rand wohlfühlt.

Intendant des Thüringer Landestheaters Steffen Mensching

Das Feature begleitet Mensching durch seinen Theateralltag in der thüringischen Kleinstadt – und es erzählt von der Entstehungsgeschichte seines letzten Romans "Schermanns Augen", für den Steffen Mensching zwölf Jahre lang die Geschichte des sowjetischen Gulags und seiner Insassen recherchiert hat.

Steffen Mensching: Schermanns Augen. Wallstein Verlag Göttingen 2018, 820 Seiten, 28,- Euro

Ausstrahlung am 26. Oktober 2019, Wiederholung am 27. Oktober 2019
Von: Tabea Soergel und Martin Peter Becker
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion:
WDR 2019

Stand: 24.09.2019, 11:24