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Die Revolution befragt ihre Kinder - Wie war es, ein 68er Kind zu sein?

Kind bemalt Wand, Köln um 1970

Die Revolution befragt ihre Kinder - Wie war es, ein 68er Kind zu sein?

Von Richard David Precht

Die 68er haben ihre Kinder vergessen! Stimmt diese These? Bei einem gemeinsamen Abendessen treffen sich die Nachkommen aus linken Elternhäusern und reden über ihre Geschichte.

Das Feature steht nach der Sendung bis zum 23. Juni 2018 zum Nachhören zur Verfügung.

Wie sind die Kinder von Eltern der 68er Generation aufgewachsen? Einige von ihnen treffen sich und sprechen bei einem selbst zubereiteten Abendessen über ihr Kinderleben: über kommunistische Kinderzeltlager, den Schulalltag, Erlaubnisse und Verbote, über antiautoritäre Erziehung und Summerhill-Phantasien, vom Leben im Kinderladen, in der Kommune oder im bildungsbürgerlichen DKP-Haushalt. Ihre Erfahrungen zeigen vor allem eines: Wie unterschiedlich eine "linke Kindheit" in den 70er Jahren ausfallen konnte - abhängig vom sozialen Umfeld, von Groß- oder Kleinstadt, von der Rolle unter den Geschwistern, in der Familie oder in der Schule. Am Ende kommt es zu einer Bilanz des Linksseins aus der reflektierten Erfahrung – was wahr war und Wirrwarr.

Buch:
Richard David Precht: Lenin kam nur bis Lüdenscheid. Goldmann Verlag München 2015, 352 Seiten, 9,99 Euro

Ausstrahlung am 16. Juni 2018, Wiederholung am 17. Juni 2018
Von: Richard David Precht
Redaktion: Dorothea Runge
Produktion: WDR 2008

Stand: 27.04.2018, 13:34