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Justitia ist ein Mann - Frauen, Fräuleins und das Recht

Gesetzessammlung "Schönfelder" wird von Männern getragen

Justitia ist ein Mann - Frauen, Fräuleins und das Recht

Von Heiner Dahl

Recht und Justiz waren schon immer eine Männerdomäne. Frauen kamen in dieser Welt mehr schlecht als recht weg, egal ob sie Handelnde oder Adressatinnen waren. Was hat sich 50 Jahre nach der Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz geändert?

Das Feature steht nach der Sendung befristet zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Anwältin im Büro mit Figur der Justitia

Die 1949 eingeforderte Geschlechtergerechtigkeit war ein großes Rechtsversprechen. Recht und Justiz hatten nun die Chance, sich als Motor für Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit zu erweisen. Was ist daraus geworden? Hat die Rechtsprechung korrigiert, was engagierte Juristinnen schon lange als Kluft zwischen Rechtsnorm und Rechtswirklichkeit kritisieren? Sind strukturelle rechtliche Benachteiligungen von Frauen bei Ausbildung und Beruf überwunden? Was ist mit intransparenten und informell gesteuerte Stellenbesetzungen und Karrieren? Gibt es noch Prozesse und Urteile, die von weiblichen Lebenszusammenhängen wenig wissen (wollen).

Fest steht: Recht, Rechtsanwendung und Rechtssprache behandeln den Mann noch zu oft als Norm und die Frau als mitgemeinte Andere. Die Sendung schaut aus einer betont weiblichen Perspektive auf die propagierte Gleichstellung der Geschlechter und fragt nach ihrem Realitätsgehalt.

Justitia ist ein Mann - Frauen, Fräuleins und das Recht

WDR 3 Kulturfeature 07.12.2019 53:44 Min. Verfügbar bis 02.12.2020 WDR 3 Von Heiner Dahl

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Ausstrahlung am 7. Dezember 2019, Wiederholung am 8. Dezember 2019
Von Heiner Dahl
Redaktion: Dorothea Runge
Produktion: WDR 2019

Stand: 11.11.2019, 11:23