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Zwei Schriftsteller und der Krieg - Ernest Hemingway und J.D. Salinger im Hürtgenwald

Amerikanische Soldaten in einem Gefecht im Hürtgenwald während des zweiten Weltkriegs

Zwei Schriftsteller und der Krieg - Ernest Hemingway und J.D. Salinger im Hürtgenwald

Von Marc Bädorf

1944 nehmen Ernest Hemingway und J.D. Salinger an einer der furchtbarsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs teil: der Schlacht im Hürtgenwald. Diese Erfahrung wird Ihr Schreiben stark beeinflussen – und ihre Begegnung jüngst einen Gegenwartsautor zu einem Roman inspirieren.

Zwei Schriftsteller und der Krieg - Hemingway und J.D. Salinger

WDR 3 Kulturfeature 15.05.2021 54:05 Min. Verfügbar bis 15.05.2022 WDR 3 Von Marc Bädorf


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Überreste eines Bunkers aus dem Wastwall im Hürtgenwald

Die zerborstenen Überreste eines großen Bunkers aus dem Westwall im Hürtgenwald bei Vossenack

Am sechsten Oktober 1944 beginnt in der Nordeifel die Schlacht im Hürtgenwald. Teilnehmer auch: die amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway und J.D. Salinger. Hemingway berichtet schon seit einigen Monaten für das Magazin Colliers als Kriegskorrespondent aus Europa, Salinger dient als Soldat im Spionagekorps der amerikanischen Armee.

Bereits vor der Schlacht sind sich Salinger und Hemingway im Ritz in Paris begegnet. Später brechen sie aber getrennt nach Deutschland auf. Hemingways Ziel: Er möchte Stoff sammeln für seinen großen Roman über den Zweiten Weltkrieg. J.D. Salinger ist derweil an der Front. Immer, wenn er einen Schützengraben und ein wenig Ruhe findet, schreibt er: Erzählungen und tatsächlich einzelne Kapitel eines Buches, das unter dem Titel „Der Fänger im Roggen“ erscheinen wird. Hemingway und Salinger: eine Doppelbiografie, erzählt von Autor Marc Bädorf auf der Folie von Steffen Kopetzkys Roman „Propaganda“.

Ausstrahlung am 15. Mai 2021 um 12.04 – 13.00 Uhr,
Wiederholung am 16. Mai 2021 um 15.04 – 16.00 Uhr

Von: Marc Bädorf
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion: WDR 2021

Stand: 27.04.2021, 14:45