WDR Sinfonieorchester - Măcelaru dirigiert Dvořák

Cristian Măcelaru

WDR Sinfonieorchester - Măcelaru dirigiert Dvořák

Ein böhmischer Sommersitz, eine große Ehre und Johannes Brahms sind der Hintergrund der 8. Sinfonie von Antonín Dvořák.

Auf einem Sommersitz in Mittelböhmen hat Antonín Dvořák1889 seine schwungvolle, lichte Sinfonie Nr. 8 komponiert. Die Landschaft um ihn herum hat ihn zu dieser Musik inspiriert. Anlass der Komposition war, dass Dvořák in die "Böhmische Kaiser-Franz-Joseph-Akademie für Wissenschaft, Literatur und Kunst" aufgenommen worden war. Das war ihm offenbar so wichtig, dass er es sogar in der Partitur vermerkte. Nur wenig später bekam er auch noch die Ehrendoktorwürde der Universität Cambridge verliehen. Zu diesem Anlass ließ er die 8. Sinfonie statt einer Dissertation aufführen, sodass diese durch und durch von tschechischer Landschaft inspirierte Sinfonie heute noch die "englische" genannt wird. Im ersten Teil wird Johannes Brahms gewürdigt, einer der wichtigsten Freunde und Förderer Dvořáks: mit seinem Violinkonzert und einer Brahms-Hommage des zeitgenössischen Komponisten Avner Dorman.

Avner Dorman
After Brahms – Drei Intermezzi für Orchester

Johannes Brahms
Konzert D-Dur für Violine und Orchester op. 77

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Augustin Hadelich, Violine
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Cristian Măcelaru


Live aus der Kölner Philharmonie

Moderation: Claudia Belemann
Redaktion: Martin Bürkl