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Hornklänge – Hommage à Brahms

Premysl Vojta

Hornklänge – Hommage à Brahms

Johannes Brahms hat die Besetzung von Violine, Horn und Klavier 1865 quasi erfunden – und György Ligeti lieferte mit seinem Horntrio eine “Hommage à Brahms“.

Melancholie durchzieht das Horntrio von Johannes Brahms. Er hat es kurz nach dem Tod seiner Mutter geschrieben. Als Kind hat Brahms selbst Horn gespielt, und so ist die ungewöhnliche Besetzung vielleicht als eine wehmütige Erinnerung an die eigene Kindheit zu verstehen. Ye Wu (zweite Konzertmeisterin des WDR Sinfonieorchesters), Přemysl Vojta (Solohornist des WDR Sinfonieorchesters) und der Pianist Tobias Koch spielen die Horntrios von Brahms und Ligeti in einem Programm, denn Ligeti hat 1982 sein Trio eigens komponiert, um Konzerte mit dem Brahms‘schen Horntrio um ein Werk in derselben Besetzung zu ergänzen. Es ist Brahms gewidmet, aber wie Ligeti im Programmheft der Uraufführung schreibt: „Gleichwohl befinden sich in meinem Stück weder Zitate noch Einflüsse Brahmsscher Musik – mein Trio ist […] Musik unserer Zeit.“

Johannes Brahms
Horntrio Es-Dur, op. 40

György Ligeti
Horntrio "Hommage à Brahms"

Ye Wu, Violine; Premysl Vojta, Horn; Tobias Koch, Klavier; Frederike Möller, Klavier

Aufnahme vom 18. Februar 2018 aus dem Kölner Funkhaus

Moderation: Susanne Herzog
Redaktion: Michael Breugst

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