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Tage Alter Musik in Herne 2019: Pelléas-Impressionen

Claude Debussy

Tage Alter Musik in Herne 2019: Pelléas-Impressionen

Neun Jahre lang hat Debussy an seiner einzigen vollendeten Oper gefeilt. In Herne werfen wir einen Blick auf die experimentellen Proben für das innovative Werk vor der Uraufführung im Jahr 1902.

Mit seiner Oper „Pelléas et Mélisande“ hat Claude Debussy eine neue Art von Musikdrama geschaffen. Er vertont ein Schauspiel von Maurice Maeterlinck, der die Psyche des Menschen als ein Mysterium beschreibt. Debussy übersetzte diesen Text in ein symbolistisches Wechselspiel von Klang und Farben. Die Tage Alter Musik in Herne präsentieren Debussys „Pelléas et Mélisande“ in einer Bearbeitung von Marius Constant. Die Realisierung knüpft an die zu Debussys Zeit beliebten Salon-Aufführungen an. Debussy selbst hat in der Entstehungsphase immer wieder Fragmente aus „Pelléas“ für seinen Freundeskreis gespielt. Sechs Sänger*innen und zwei Pianist*innen am historischen Blüthner-Flügel lassen die Proben-Atmosphäre anno 1902 lebendig werden.

Claude Debussy
„Pelléas et Mélisande“, Bearbeitung für Singstimmen und zwei Klaviere: Marius Constant

Lore Binon, Sopran
Roger Padullés, Tenor
Pierre-Yves Pruvot, Bariton
Tijl Faveyts, Bass
Julie Bailly, Alt
Camille Bauer, Mezzosopran
Duo Yin-Yang: Jan Michiels, Inge Spinette, Pianoforte

Live aus dem Kulturzentrum, Herne

Moderation: Helga Heyder-Späth
Redaktion: Richard Lorber