Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Für Mariss Jansons

Zubin Mehta

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Für Mariss Jansons

In Memoriam Mariss Jansons spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die "Auferstehungssinfonie" von Gustav Mahler.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit.

Mit dem Tod von Mariss Jansons am 1. Dezember 2019 ist in München eine Ära zu Ende gegangen. Mariss Jansons war seit 2003 Chefdirigent des Symphonieorchesters und des Chors des Bayerischen Rundfunks. Zu den spektakulären gemeinsamen Erlebnissen zählten die Eröffnung der Fußball-WM 2006 in München, das Gastspiel vor Papst Benedikt XVI und zahlreiche Auslandstourneen. Von Anfang an hat sich der international gefeierte lettische Dirigent mit Leidenschaft für einen neuen Münchner Konzertsaal eingesetzt, und so geht auch der Reinerlös aus dem Kartenverkauf für diesen Abend an die Stiftung "Neues Konzerthaus München". Als Dirigent wurde Zubin Mehta gewonnen, ihn hat eine enge Freundschaft mit Mariss Jansons verbunden. Der Schlusssatz der 2. Sinfonie von Gustav Mahler handelt von der Auferstehung. Die Idee dazu hatte der Komponist 1894 auf der Totenfeier für den Dirigenten Hans von Bülow.

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 c-Moll Auferstehungssinfonie

Golda Schultz, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Zubin Mehta

Aufnahme vom 15. Januar 2020 aus der Philharmonie im Gasteig, München

Moderation: Claudia Belemann
Redaktion: Martin Bürkl