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ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Auf Shakespeares Spuren

ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Auf Shakespeares Spuren

Der britische Dirigent und Komponist Ryan Wigglesworth folgt zusammen mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien den Spuren Shakespeares in der Musikgeschichte.

Ryan Wigglesworth

Wigglesworth beginnt mit einem eigenen Stück, das die Schauspielmusik zu Shakespeares „Der Sturm“ des barocken Komponisten Matthew Locke als Ausgangspunkt nimmt. Wigglesworth wollte die Rauheit und Direktheit des Originals bewahren und verarbeiten und spannt damit einen Bogen über 350 Jahre. Auch der finnische Komponist Jean Sibelius hat sich immer wieder von Shakespeare inspirieren lassen, so in „Komm herbei, Tod“ aus „Was ihr wollt“, das von Simon Keenlyside vorgetragen wird. Als Brite kam Edward Elgar natürlich nicht an Shakespeare vorbei und zeichnete dessen tragisch komischen Helden Falstaff ein sinfonisches Portrait – Elgar zufolge sein bestes Werk. Die wohl bekannteste sinfonische Shakespeare-Verarbeitung darf in einem solchen Programm natürlich nicht fehlen: Mendelssohns „Sommernachtstraum“.

Ryan Wigglesworth
„Locke’s Theatre“
 
Jean Sibelius
Ausgewählte Lieder

Edward Elgar
„Falstaff“, sinfonische Studie c-Moll, op. 68

Felix Mendelssohn Bartholdy
Auszüge aus „Ein Sommernachtstraum“, op. 61

Simon Keenlyside, Bariton             
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Leitung: Ryan Wigglesworth

Aufnahme vom 11. April 2019 aus dem Wiener Konzerthaus

Moderation: Wibke Gerking
Redaktion: Martin Bürkl