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Hommage à Offenbach - Zum 200. Geburtstag

Hommage à Offenbach - Zum 200. Geburtstag

Das Duo Gromes & Riem besinnt sich auf die musikalischen Wurzeln von Jacques Offenbach als Cellovirtuose. Zu Offenbachs 200. Geburtstag feiern sie ihn mit einem Programm für Cello und Klavier.

Cellistin Raphaela Gromes

Offenbachs epochale Bedeutung als Bühnenkomponist lässt beinahe vergessen, dass der gebürtige Kölner am Anfang seiner Karriere vor allem als Cellist Furore gemacht hat. Er ist viele Jahre in den Pariser Salons als Instrumentalist aufgetreten, wo er als „Paganini des Cellos“ gefeiert wurde. Neben originären Kammermusik-Werken spielen Raphaela Gromes und Julian Riem auch Offenbachs „Hommage à Rossini“ in einer Bearbeitung für Cello und Klavier. Sie spiegelt Offenbachs Verehrung für den Meister aus Pesaro wider, dem er in vielen seiner buffonesken Werke verpflichtet ist und in dem er offenbar ein seelenverwandtes Genie sah. Umgekehrt scheint es ähnlich gewesen zu sein, denn auf Rossini geht die liebevolle Bezeichnung Offenbachs als „Petit Mozart des Champs-Elysées“ zurück.

Jacques Offenbach
Andante (1851)
Andante in G (en sol)
„La ballade du pâtre“
Musette Air de ballet du 17me siecle, op. 24
„Deux âmes au ciel“, op. 25
Introduction et valse mélancolique, op. 14
„La course en traîneau“ („die Schlittenfahrt“), Étude caprice  aus:
Vier Impressionen für Violoncello and Klavier
„Rêverie au bord de la mer“
Hommage à Rossini
„Les Larmes de Jacqueline“, Elegie, op. 72 Nr. 2
Danse bohémienne, op. 28

Raphaela Gromes, Violoncello
Julian Riem, Klavier

Live aus dem WDR Funkhaus Köln

Moderation: Ulrike Froleyks
Redaktion: Werner Wittersheim

August 2019
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