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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Brahms-Perspektiven

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Brahms-Perspektiven

Welche Komponisten haben Johannes Brahms geprägt? Das erkundet das Deutsche Symphonie-Orchester mit seinem Chefdirigenten Robin Ticciati und dem Pianisten Igor Levit.

Robin Ticciati

Johannes Brahms hat sich intensiv mit den Meistern der Vergangenheit beschäftigt. Er wollte eine musikalische Tradition fortsetzten. Neben Johann Sebastian Bach war Heinrich Schütz für ihn von zentraler Bedeutung. Dessen Werke hat er regelmäßig mit seinen Chören aufgeführt. Unter Brahms Zeitgenossen nahm Robert Schumann eine herausragende Stellung ein. Die beiden Komponisten waren eng befreundet, und Brahms hat Schumanns Klavierkonzert mehr als ein Dutzend Mal als Pianist aufgeführt. Robin Ticciati konfrontiert die 1. Sinfonie von Johannes Brahms also mit zwei wichtigen Vorbildern von Brahms, Schütz und Schumann.

Heinrich Schütz              
Psalm 116
 
Robert Schumann            
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Johannes Brahms
Sinfonie Nr.1 c-Moll op. 68        

Igor Levit, Klavier             
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

Aufnahme vom 17. Februar aus der Philharmonie, Berlin

Moderation: Nicolas Tribes
Redaktion: Martin Bürkl