WDR Sinfonieorchester - Măcelaru dirigiert Britten und Mahler

Cristian Măcelaru hält einen Dirigierstab in den Händen

WDR Sinfonieorchester - Măcelaru dirigiert Britten und Mahler

Nach der Sommerpause eröffnet das WDR Sinfonieorchester die neue Saison mit Werken von Benjamin Britten und Gustav Mahler.

Zum Start der Konzertsaison spielt das WDR Sinfonieorchester mit Mahlers Liederzyklus ein Werk, das sich zwischen tieftraurigem Abschied und herzerwärmender Schönheit bewegt. "Alles in allem darf man das ‘Lied von der Erde‘ jedenfalls zum besten rechnen, was Mahler je geschaffen hat", schrieb die Allgemeine Musikalische Zeitung nach der posthumen Uraufführung vor 110 Jahren. Aufbruch und Neuanfang prägen Brittens Violinkonzert. Es entsteht 1939 nach der Emigration des überzeugten Pazifisten in die USA und steht ganz unter dem Eindruck des Kriegsausbruchs in Europa. Ebenfalls aus den USA kommt die Miniatur der Zeit. Der amerikanische Komponist und Pianist Nico Muhly macht die Vereinzelung des Individuums in der Gesellschaft zum Thema seiner Orchesterminiatur. Ausgehend von einer langen "einsamen" Linie eines Soloinstruments stellt er die Außenwelt als sich allmählich beruhigende Turbulenz dar.

Nico Muhly
One Line, Two Shapes
(Uraufführung)
Kompositionsauftrag des WDR
- Miniaturen der Zeit -

Benjamin Britten
Konzert d-Moll für Violine und Orchester op. 15

Gustav Mahler
Das Lied von der Erde
nach Hans Bethges "Die chinesische Flöte"
für Alt, Tenor und Orchester

Augustin Hadelich, Violine
Karen Cargill, Mezzosopran
Klaus Florian Vogt, Tenor
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Cristian Măcelaru

Live aus der Kölner Philharmonie

Moderation: Susanne Herzog
Redaktion: Michael Breugst

Stand: 08.09.2021, 14:39