Live: WDR Sinfonieorchester - Măcelaru dirigiert Bruch

Cristian Măcelaru

Live: WDR Sinfonieorchester - Măcelaru dirigiert Bruch

Cristian Măcelaru und das WDR Sinfonieorchester erinnern an den Todestag von Max Bruch am 2. Oktober 1920 vor genau hundert Jahren.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit.

Max Bruch kommt aus Köln: Er wird 1838 in der rheinischen Metropole geboren und hier studiert er auch bei Ferdinand Hiller. Bekannt ist er bis heute vor allen Dingen durch sein erstes Violinkonzert, obwohl er so viel anderes geschrieben hat: Sinfonien, Opern, Chorwerke und auch Kammermusik. Cristian Măcelaru und das WDR Sinfonieorchester holen Bruchs Oktett für Streicher zurück ins Rampenlicht. Bruch hat das Werk komponiert, nachdem seine Ehefrau gestorben ist: seine Trauer und Einsamkeit spiegeln sich im melancholischen langsamen Satz wider. Hochromantisch sind alle drei Sätze: typisch für Bruch, der sich der Musiksprache des 19. Jahrhunderts verbunden fühlt. Traditionelles bei Bruch im Zentrum des Konzerts wird eingerahmt von klassischer Moderne: einem Divertimento der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz und dem Ballett Pulcinella von Igor Strawinsky.

Grażyna Bacewicz
Divertimento für Streichorchester

Max Bruch
Oktett für Streicher op. posth.

Igor Strawinsky
Pulcinella
Ballett in einem Akt für Sopran, Tenor, Bass und Orchester

Christina Landshamer, Sopran
Maximilian Schmitt, Tenor
Franz-Josef Selig, Bass
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Cristian Măcelaru

Live aus der Kölner Philharmonie

Moderation: Susanne Herzog
Redaktion: Michael Breugst