WDR Sinfonieorchester - Christopher Hogwood

Christopher Hogwood

WDR Sinfonieorchester - Christopher Hogwood

In der Reihe „Klassik heute“ verfolgt das WDR Sinfonieorchester mit ausgewiesenen Kennern am Dirigentenpult, wie Christopher Hogwood, die Einflüsse von Haydn und Mozart.

Das Konzert steht nach der Sendung 30 Tage für Sie zum Nachhören bereit.

Franz Schubert steht in seinen frühen Sinfonien noch sehr unter dem Einfluss der Klassiker Haydn und Mozart, doch Antonín Dvořák erkennt hier in Melodik, Harmonik und Orchestrierung bereits Schuberts Individualität. Ganz offensichtlich ist der Bezug auf die großen Komponisten der Wiener Klassik bei Alfred Schnittke – stecken doch ihre Namen bereits im Titel. In seinem humorvollen Stück auf der Grundlage eines größtenteils verschollenen Mozartwerks lässt er die Musiker während des Spielens die Plätze wechseln und – in Analogie zu Haydns Abschiedssinfonie – abtreten. Und auch Peter Tschaikowsky hat mit seiner „Mozartiana“ genannten Suite Nr. 4, basierend auf Klavierstücken Mozarts, dem großen Vorbild die Ehre erwiesen. Mit Christopher Hogwood stand ein ausgewiesener Experte für historische Aufführungspraxis und Herausgeber kritischer Editionen am Pult.

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob I:88

Felix Mendelssohn Bartholdy
Die Hebriden op. 26

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 3 D-Dur, D 200

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 32 G-Dur KV 318

Alfred Schnittke
Moz-Art à la Haydn

Peter Tschaikowsky
Suite Nr. 4 G-Dur op. 61

WDR Sinfonieorchester
Leitung: Christopher Hogwood

Aufnahmen vom 14. Mai 2004 und 15. Februar 2008 aus dem WDR Funkhaus Köln

Moderation: Ulrike Froleyks
Redaktion: Werner Wittersheim