Wittener Tage für neue Kammermusik 2020 [1] flüchtig

Wittener Tage für neue Kammermusik 2020 [1] flüchtig

Das Eröffnungskonzert der Wittener Kammermusiktage 2020 wird vom Ensemble Modern bestritten, das unter der Leitung der Dirigentin Lin Liao neue Werke von Alberto Posadas, Bára Gísladóttir, Anna Korsun und Christophe Bertrand spielt.

 Ensemble Modern

Ensemble Modern

Die isländische Komponistin Bára Gísladóttir steuert in ihrer neuen Komposition mit vier Instrumenten sieben Himmel an. Alberto Posadas, der in diesem Jahr im Mittelpunkt des Festivals steht, schickt seine Musiker in einem dunkel schattierten Quintett die Suche nach dem Ungeifbaren. Die junge, in Leipzig lebende Komponistin, Performerin und Klangkünstlerin Anna Korsun stellt sich bei ihrem Witten-Debüt mit einem Sextett vor. Noch immer zu entdecken ist die Musik des vor zehn Jahren verstorbenen Franzosen Christophe Bertrand. Sein Madrigal für Sopran und Ensemble erlebt an der Ruhr seine deutsche Erstaufführung. Ein nicht nur instrumental virtuoses, sondern auch für Solistin vokalakrobatisches, herausforderndes Werk.

Alberto Posadas Tratado de lo inasible (2013) für fünf Instrumente

Anna Korsun Marevo (2019-20) für zwei singende Sägen, zwei Geigen, zwei Violoncelli und Klavier 

Bára Gísladóttir Seven heavens (of different heights (and depths) (2018) für Oboe, Schlagzeug, Cembalo und Kontrabass

Christophe Bertrand Madrigal (2004-05) für Sopran und Ensemble
(Text: Italo Calvino, Roland Barthes, Francois Rabelais)

Interpretiert von
Hélène Fauchère – Sopran
Ensemble Moderne
Lin Liao – Leitung