Ural Phiharmonic Orchestra spielt Niccolò Paganini

Niccolò Paganini

Ural Phiharmonic Orchestra spielt Niccolò Paganini

Auch 180 Jahre nach seinem Tod erscheint Teufelsgeiger Niccolò Paganini quicklebendig.

“Zaubergeigenkünste“ wurden Niccolò Paganini nachgesagt. Damen fielen bei seinen Konzert in Ohnmacht. “Vielleicht hätte Goethes Mephisto die Violine so gespielt“, mutmaßte ein zeitgenössischer Kritiker. Niccolò Paganini trug immer schwarz und machte seine ausgemergelte Gestalt zum Markenzeichen. Er war ein großer Geigenvirtuose und der erste Musiker mit modernem Marketing und Merchandising. Korrespondentenberichte beschäftigten sich mit seinem angeblichen Lebenswandel. Gebrauchsgegenstände trugen sein Konterfei. Gastronomie und Kleidermode gaben sich “à la Paganini“. Bei diesem Konzert steigt der russische Geiger Sergej Krylov in die virtuosen Schuhe des Italieners. Mstislav Rostropovitch hat einst befunden, Sergej Krylov gehöre zu den fünf besten Geigern der Welt. Heute lehrt er als Professor in Lugano. Begleitet wird er bei diesem Paganini-Geburtstagskonzert von dem Ural Philharmonic Orchestra. Das kennt man bei uns kaum, es ist aber eins der besten Sinfonieorchester Russlands.

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zu “Die diebische Elster“

Niccolò Paganini
Konzert Nr. 5 a-Moll für Violine und Orchester
Caprice a-Moll op. 1,24

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
“Tanz der Narren“ aus der Schauspielmusik “Schneeflöckchen“ op. 12

Sergej Krylov, Violine
Ural Philharmonic Orchestra
Leitung: Dmitry Liss

Aufnahme vom 28. Juni 2019 aus dem Regentenbau, Bad Kissingen

Moderation: Claudia Belemann
Redaktion: Michael Breugst