Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin auf der Bühne der Berliner Philharmonie

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Lebenskreise

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin präsentiert Jelena Firssowas erstes Werk als Composer-in-Residence des Orchesters.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit.

Die Uraufführung von "Night in Appen" ist Jelena Firssowa erster Auftritt als Composer-in-Residence des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin in der Spielzeit 2021/2022. Appen ist ein kleines Dorf in Schleswig-Holstein und Wohnort einer Frau, die für Jelena Firssowa von großer Bedeutung ist: Sofia Gubaidulina. Die tatarische Komponistin nennt Jelena Firssowa eine der tiefgründigsten und interessantesten Komponistinnen unserer Zeit, in deren Musik man eine sehr originelle Verbindung aus westlicher und östlicher Kultur finde. "Sie ist für mich so etwas wie eine Schamanin in der Musik", meint Sofia Gubaidulina. Jelena Firssowas Stück reflektiert über eine Woche, die sie bei der 90-jährigen Grand Dame in Appen verbrachte. Und auch wenn man ihr neues Werk noch nicht kennt, liegt die Vermutung nahe, dass es Alban Bergs Violinkonzert mit Daniel Hope als Solisten und Peter Tschaikowskys Lebensabrechnung in der 6. Symphonie in ein aufregend anderes Licht rücken wird.

Jelena Firssowa
"Nacht in Appen"
für Orchester op. 186
Uraufführung

Alban Berg
Violinkonzert
"Dem Andenken eines Engels"

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74
"Pathétique"

Daniel Hope, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Aufnahme vom 21. November 2021 aus der Berliner Philharmonie

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Michael Breugst

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