Royal Concertgebouw Orchestra: Brahms - Deutsches Requiem

Deutsches Requiem / Notenhandschrift

Royal Concertgebouw Orchestra: Brahms - Deutsches Requiem

Musikalische Theologie auf neuen Wegen – Johannes Brahms‘ “Deutsches Requiem“ ist bis heute eines seiner meistgespielten Werke.

Royal Concertgebouw Orchestra: Brahms - Deutsches Requiem

WDR 3 Konzert 30.03.2021 01:54:39 Std. Verfügbar bis 30.04.2021 WDR 3


Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage um Nachhören bereit.

In den 1850ern ist der junge Johannes Brahms ein Riese an musikalischem Talent, allerdings noch ohne Orchestererfahrung. Dennoch trägt er sich mit dem Gedanken an ein kühnes orchestrales Großprojekt, ein bis dato beispielloses "Deutsches Requiem". Der Beginn fällt in eine Zeit, in der Brahms mit Krankheit und Tod seines Freundes Robert Schumann konfrontiert ist. 1865 nimmt Brahms das Requiem unter dem Eindruck des Todes seiner Mutter wieder zur Hand. Die Uraufführung 1869 beschert ihm den Durchbruch als Komponist. Selbst der gestrenge Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick zog vor diesem Meisterwerk den Hut: "Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag".

Johannes Brahms
"Ein Deutsches Requiem" op. 45

Genia Kühmeier, Sopran
Sir Gerald Finley, Bariton
Netherlands Radio Chorus
Royal Concertgebouw Orchestra
Leitung: Mariss Jansons

Aufnahme vom 21. September 2012 aus dem Concertgebouw, Amsterdam

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Michael Breugst

Stand: 12.03.2021, 16:46