Musik der Zeit [7] Eonta

Nicolas Hodges

Musik der Zeit [7] Eonta

Rot ist Willkommen und Abschied, Blut und Leben, Liebe und Verletzung.

Rebecca Saunders mischt ihr tiefes "Rot" auf der großen Palette: aus Singstimmen, Orchesterklängen, Klavier und Akkordeon. Auf engstem Raum ballt sich die Energie, die Iannis Xenakis in Eonta freisetzt. Zum Saisonfinale präsentiert Musik der Zeit eines der größten Hör-Abenteuer des griechischen Klangarchitekten. Klein ist hier nur die Besetzung, maximal hingegen die Kraft. Iannis Xenakis war ein Visionär, vielleicht auch seiner Zeit voraus, dort wo sich Wissenschaft und Fiktion berühren. Die polnische Komponistin und Sängerin Agata Zubel vertont in ihrem Auftragswerk für den WDR einen Text des Science-Fiction-Autors Stanisław Lem. Eine Komposition über fernen Sphären für das älteste und ursprünglichste musikalische Ausdrucksmittel: die menschliche Stimme.

Rebecca Saunders
miniata (2004)
für Klavier, Akkordeon, Orchester und gemischten Chor

Agata Zubel
Harmonia Sfer (2022)
für Chor a cappella (Text: Stanislaw Lem)
Uraufführung

Iannis Xenakis
Eonta (1963)
für Klavier, zwei Trompeten und drei Posaunen

Nicolas Hodges, Klavier
Teodoro Anzellotti, Akkordeon
Ensemble Schwerpunkt
WDR Rundfunkchor
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Peter Rundel

Redaktion: Harry Vogt

Stand: 13.09.2021, 18:20