Sinfonische Werke von Max Bruch mit nordrhein-westfälischen Orchestern

Illustration von Max Bruch

Sinfonische Werke von Max Bruch mit nordrhein-westfälischen Orchestern

Max Bruch, der oft übersehene: Aus Anlass des 100. Todestages widmet WDR 3 dem Kölner Komponisten drei Konzertabende. Den Auftakt macht ein Porträt des Sinfonikers Bruch, den wir in Aufnahmen mit nordrhein-westfälischen Orchestern vorstellen.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit.

Sein 1. Violinkonzert in g-Moll wurde aus dem Stand ein Mega-Hit der klassischen Musik. Ansonsten aber ist Max Bruch alles andere als wirklich populär. Das war schon zu seinen Lebzeiten so. Der Ärger darüber hat ihm die meiste Zeit seines Lebens vergällt. Gleichwohl lohnt ein Blick auf sein Schaffen, das hörenswerte Kammermusik, interessante Orchesterwerke und viel ansprechende Vokalmusik enthält. Bruch sei ein sturer Traditionalist gewesen. Diese Auffassung ist zwar nicht falsch. Was er jedoch innerhalb der von ihm selbst gewählten ästhetischen Grenzen schuf, ist beachtenswert – nicht nur, weil es handwerklich mit den Großen der Musik Schritt halten kann, sondern auch, weil es immer wieder Herz und Gemüt beglückt.

Max Bruch
Konzert e-Moll op. 88

Karl Leister, Klarinette
Stefano Passaggio, Viola
Philharmonia Hungarica
Leitung: Robert Wolf

Aufnahme vom 15. Februar 1972 aus dem Festspielhaus, Recklinghausen

Max Bruch
Sinfonie Nr. 2 f-Moll op. 36

Philharmonia Hungarica
Leitung: Roland Bader

Aufnahme vom 18. August 1998 aus dem Festspielhaus, Recklinghausen

Max Bruch
Schwedische Tänze op. 63

Philharmonia Hungarica
Leitung: Reinhard Peters

Aufnahme vom 31. August 1990 aus dem Festspielhaus, Recklinghausen

Max Bruch
Sinfonie Nr. 3 E-Dur op. 51

Nordwestdeutsche Philharmonie
Leitung: Günter Neuhold

Aufnahme vom 6. Februar 1981 aus dem Schützenhofsaal, Herford

Max Bruch
7 Lieder (Auswahl)

Christoph Prégardien, Tenor
Christoph Schnackertz, Klavier

Aufnahme vom 1. Dezember 2013 aus dem Bürgerhaus Bergischer Löwe, Bergisch Gladbach

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Werner Wittersheim