Klavierfestival Ruhr 2017: Der US-amerikanische Pianist Jeremy Denk

Jeremy Denk

Klavierfestival Ruhr 2017: Der US-amerikanische Pianist Jeremy Denk

“Egal was er spielt, man muss ihn einfach hören!“ Diese Empfehlung hat ein Kritiker der New York Times über Jeremy Denk ausgesprochen. Und es gibt keinen Grund, zu widersprechen.

Klavierfestival Ruhr 2017: Der US-amerikanische Pianist Jeremy Denk

WDR 3 Konzert 30.06.2020 01:55:19 Std. Verfügbar bis 30.07.2020 WDR 3

Das Konzert steht nach der Sendung 30 Tage für Sie zum Nachhören bereit.

Es empfiehlt sich allerdings, Denk nicht nur hören, sondern möglichst auch zu lesen. Denn der Klavierkünstler veröffentlicht nebenbei auch vielgelobte Texte im New Yorker, in der New Republic und im Guardian; und er betrieb lange einen angesehenen Blog mit dem schönen Namen “Think Denk“. Der US-amerikanische Pianist ist jenseits des Teichs längst ein Star. In der deutschen Pianistenszene ist er dagegen noch ein weniger beschriebenes Blatt. Im Mai 2017 war er erstmals beim Klavier-Festival Ruhr zu Gast. Damals zog er aufregende Verbindungen von europäischen Renaissance-, Barock- und Klassikwerken über jazzige Ragtime-Kompositionen hin zum rhythmisch vertrackten Klavierwerk des US-amerikanischen Klavierpioniers Conlon Nancarrow.

Johann Sebastian Bach
Englische Suite Nr. 3 g-Moll, BWV 808

Scott Haydn/Scott Joplin
Sunflower Slow Drag

Igor Strawinsky
Piano-Rag-Music

William Byrd
The Passinge Mesures

Paul Hindemith
Ragtime, aus der Suite "1922", op. 26

William Balcom
Graceful Ghost Rag

Wolfgang Amadeus Mozart
Gigue, KV 574

Conlon Nancarrow
Canon

Donald Lambert
Pilgerchor, aus "Der Tannhäuser"

Franz Schubert
Sonate Nr. 21 B-dur, D 960

Jeremy Denk, Klavier

Aufnahme vom 22. Mai 2017 aus der Gebläsehalle Landschaftspark Nord, Duisburg

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Werner Wittersheim