Zum Gedenken an den Holocaust

Gedenkstätte im ehemaligen KZ Auschwitz in Polen

Zum Gedenken an den Holocaust

Mitglieder der Essener Philharmoniker erinnern mit einem Konzert an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit

Es ist der Versuch, das namenlose Leid in Worte zu fassen, das Juden im nationalsozialistischen Deutschland erfahren mussten: Holocaust", Brandopfer. Kein unproblematisches Wort, "Opfer" gibt dem sinnlosen Morden einen falschen Sinn. Unverzichtbar wichtig ist es jedenfalls, die Erinnerung an die "Shoah", die Katastrophe, wachzuhalten. Denn, um es mit Brecht zu sagen, "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch". Der Anschlag auf die Synagoge von Halle im Oktober 2019 hat fünf Mitgliedern der Essener Philharmoniker den Anstoß zu einem Konzert mit Werken jüdischer Komponisten gegeben, die von den Nazis verfolgt und ermordet wurden. Mozarts c-Moll-Quintett ist in diesem Programm ein Requiem.

Siegfried Borris
Quartett für Oboe und Streichtrio op. 17,1

Gideon Klein
Streichtrio

Leo Smit
Suite für Oboe und Violoncello

Zikmund Schul
"Two chassidic dances" für Viola und Violoncello

Hans Krasa
"Tanz" für Streichtrio

Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett für Oboe, Violine, 2 Violen und Violoncello c-Moll KV 406a  

Sarah Koenen, Violine
Magdalena Hertl, Viola
Martin Vollmer, Viola
Istvan Alexander Gaal, Violoncello
Gerhard Schnitzler, Oboe

Aufnahme vom 31. Januar 2021 aus dem Aalto Theater, Essen

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Werner Wittersheim

Stand: 11.02.2021, 13:47