Georg Friedrich Händel: La Resurrezione. Oratorio in due parti, HWV 47

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel: La Resurrezione. Oratorio in due parti, HWV 47

WDR 3 präsentiert Händels frühes Oratorium “La Resurrezione“ in der lebendigen Interpretation des Händel-Spezialisten Peter Neumann.

Georg Friedrich Händel: La Resurrezione. Oratorio in due parti, HWV 47

WDR 3 Konzert 05.04.2021 01:55:07 Std. Verfügbar bis 06.05.2021 WDR 3


Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage um Nachhören bereit.

Georg Friedrich Händel ist 23 Jahre alt, als er sich zum ersten Mal an ein großes Oratorium heranwagt. Seit 1707 reist er durch Italien, um das Komponieren "alla Italiana" von der Pike auf zu lernen. Die große Oper hat es ihm angetan und da hat er sich unter anderem in Florenz schon einen Namen gemacht. Aber im heiligen Rom ist die weltliche Oper offiziell gerade unerwünscht. Also verlegt man sich dort auf das geistliche Oratorium. Der prominente römische Musikmäzen und Händel-Fan, Marchese Francesco Maria Ruspoli, beauftragt den jungen Komponisten, ein Oratorium über die Auferstehung Christi zu schreiben. Händel gelingt damit ein erster Geniestreich. Sein "Oratorio per la Resurrezione di Nostro Signor Gesù Christo" erklingt in Rom zum ersten Mal am Ostersonntag 1708 – nicht etwa in einer Kirche, sondern in Ruspolis römischem Domizil, dem Palazzo Bonelli.

Maria Maddalena: Laura Antonaz, Sopran
Cleofe: Marina de Liso, Alt
Angelo: Cornelia Samuelis, Sopran
San Giovanni: Vincenzo di Donato, Tenor
Lucifero: Wolf Matthias Friedrich, Bass

Collegium Cartusianum
Leitung: Peter Neumann

Aufnahme vom 12. April 2004 aus der Trinitatiskirche, Köln

Moderation: Helga Heyder-Späth
Redaktion: Richard Lorber

Stand: 24.03.2021, 13:27