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Gewandhausorchester Leipzig - Baiba Skride trifft Andris Nelsons

Gewandhausorchester Leipzig - Baiba Skride trifft Andris Nelsons

In höhere Sphären führt uns die Musik des amerikanischen Komponisten Sebastian Currier. Baiba Skride spielt sein neues Violinkonzert "Aether“ in der europäischen Erstaufführung.

Baiba Skride

Baiba Skride

Sebastian Currier ist Träger des Grawemeyer Awards, einem der renommiertesten Musikpreise. Im Vorwort zu seinem neuesten Konzert weist er auf die Bedeutung des Wortes Äther hin: Früher verstand man darunter ein Weltraum durchdringendes Medium für die Ausbreitung von Licht. Passend dazu fällt das Stück immer wieder zurück auf einen geheimnisvoll-filigranen Streicherteppich. Verspricht „Aether“ ein luftiges Hörerlebnis zu werden, so ist die Stimmung am Anfang von Tschaikowskys 5. Sinfonie düster. Erst im Finale befreit sich das Stück von seinem Schwermut und verbreitet Jubelstimmung – zumindest an der Oberfläche.

Sebastian Currier
„Aether“ Konzert für Violine und Orchester              
            
Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Baiba Skride, Violine    
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Andris Nelsons             

Aufnahme vom 17. Mai 2019 aus dem Gewandhaus, Leipzig

Moderation: Wibke Gerking
Redaktion: Martin Bürkl