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Beethovenfest Bonn 2019: Verklärte Nächte

Viviane Hagner

Beethovenfest Bonn 2019: Verklärte Nächte

Ein mondsüchtiges Klaviertrio und ein romantischer Bariton huldigen Werken von Beethoven, Brahms, Schumann und Schönberg, die traumschön die Nacht beleuchten.

„Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ – so lautet eine berühmte Zeile aus dem Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff. Zahlreiche Komponisten haben diese Verse vertont. Robert Schumann stellte das Gedicht in den Mittelpunkt seines „Liederkreises“ op. 39. Im Lied schien die künstlerische Gattung gefunden, um der romantischen Innerlichkeit Ausdruck zu geben – aber auch in Werken, in denen Instrumente singen, oder zumindest mitsingen dürfen. 1863 und 1884 schrieb Johannes Brahms seine „Zwei Gesänge“ für Singstimme, Violoncello und Klavier. 1899 komponierte Arnold Schönberg sein Streichsextett „Verklärte Nacht“, das in diesem Konzert als Trio gespielt wird.

Ludwig van Beethoven
Klaviertrio Nr. 5 D-Dur op. 70,1 „Geistertrio“

Christian Jost
Mondnacht recomposed nach Robert Schumanns gleichnamigem Lied aus dem Zyklus "Dichterliebe" op. 48 auf einen Text von Heinrich Heine (2017)

Robert Schumann
„Liederkreis“ auf Texte von Joseph von Eichendorff für Singstimme und Klavier op. 39

Arnold Schönberg
„Verklärte Nacht“ nach einem Gedicht von Richard Dehmel op. 4, Bearbeitung: Eduard Steuermann

Michael Rakotoarivony, Bariton
Viviane Hagner, Violine
Joshua Halpern, Violoncello
Adam Golka, Klavier

Aufnahme vom 7. September 2019 aus dem Beethoven-Haus, Bonn

Moderation: Claudia Belemann
Redaktion: Michael Breugst