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Jetzt läuft: Rondo. Allegretto (3) / aus: Konzert Nr. 1 f-Moll, op. 73, J 114 für Klarinette und Orchester von Weber, Carl Maria von

Les Violons du Roy - Avi Avital

Der Mandolinenspieler Avi Avital

Les Violons du Roy - Avi Avital

Der israelische Mandolinist Avi Avital inszeniert mit seinem Instrument einen italienischen Nord-Süd-Dialog zwischen Vivaldis Venedig und Paisiellos Neapel.

Vivaldi-Mandolinenklänge wehen durch die schmalen Gässchen von Venedig. So weit, so gut, so Klischee. Dass die Mandoline aber über die Klischees hinaus ein durchaus ernstzunehmendes Konzertinstrument ist, dafür macht sich seit Jahren der Mandolinist Avi Avital stark. Die musikalische Noblesse des venezianischen Vivaldi wird kombiniert mit dem ungestümen neapolitanischen Temperament des Giovanni Paisiello oder Francesco Durante. Dazu kommen die Möchtegern-Italiener aus dem hohen Norden: Die Concerti von Händel und Avison/Scarlatti im Programm zeigen, dass besonders das barocke England eine Schwäche fürs Italienische hatte und den italienischen Stil gerne aufgriffen.

Antonio Vivaldi
Mandolinenkonzert C-Dur RV 425
Lautenkonzert D-Dur RV 93

Giovanni Paisiello
Mandolinenkonzert in Es-Dur

Domenico Scarlatti
Concerto grosso Nr. 7 in g-Moll, Bearbeitung: Charles Avison

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso in a-Moll, op. 6/4, HWV 332
Concerto grosso in h-Moll, op. 6/12, HWV 330

Francesco Durante
Concerto Nr. 8 in A-Dur „La Pazzia“

Avi Avital, Mandoline
Les Violons du Roy
Leitung: Jonathan Cohe

Aufnahme vom 23. November 2018 aus dem Museum of Fine Arts, Montreal

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Wibke Gerking