WDR 3 Alte Musik in NRW - L’Estro d‘Orfeo

Leonor de Lera

WDR 3 Alte Musik in NRW - L’Estro d‘Orfeo

Orfeo bezaubert mit seinem Gesang und seiner Lyra Götter wie Menschen. Die magische Kraft von Orfeos Musik ist Inspiration für das Ensemble L’Estro d’Orfeo und die Geigerin Leonor de Lera.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit.

Das spanische Barockensemble L’Estro d’Orfeo lädt in der Paterskirche in Kempen zu einer Reise durch die Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts ein. Die Renaissance mit ihrem Fokus auf den Gesang geht langsam zu Ende. Die Instrumente sind nicht mehr nur reine Begleitung, sondern rücken in den Mittelpunkt. Und: es darf experimentiert werden! Vieles ist zu Beginn des Barockzeitalters noch neu und offen. Die Musiker haben zum Beispiel zahlreiche Möglichkeiten, wie sie Werke bei ihrer Interpretation verzieren. Diese Kunst der Diminution präsentiert das Ensemble L’Estro d’Orfeo höchst virtuos bei Musik von Renaissancekomponisten wie Giovanni Pierluigi da Palestrina bis hin zu Barockmeistern wie Marco Uccellini.

Leonor de Lera
"Descendi in hortum meum" di Palestrina passeggiato

Biagio Marini
Romanesca per violino solo e basso se piace

Rodney Prada
"Io canterei d'amor" di Cipriano per suonar alla bastarda

Salomone Rossi
Sonata quinta sopra un'Aria francese

Leonor de Lera
"Pulchra es amica mea" di Palestrina

Francesco Cavalli
L’Eraclito amoroso

Javier Núñez
"O felici occhi miei" di Arcadelt

Bartolomé de Selma y Salaverde:
"Vestiva i colli" passeggiato a doi, basso e soprano

Girolamo Dalla Casa
Petite fleur coincte

Leonor de Lera
Diminuzioni sopra "Usurpator tiranno"di Giovanni Felice Sances

Giovanni Girolamo Kapsberger:
Folia

Leonor de Lera
Tarantella del Gargano diminuita

Tarquinio Merula
Ciaccona a 3 col basso

L'Estro d'Orfeo
Leonor de Lera, Barockvioline
Rodney Prada, Viola da Gama
Josep María Martí, Theorbe/Barockgitarre
Javier Núñez, Cembalo/Orgel
Nuria Sanromà Gabàs, Kornett

Aufnahme vom 9. Februar 2020 aus der Paterskirche, Kempen

Moderation: Susanne Herzog
Redaktion: Richard Lorber