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Jetzt läuft: Joyeusement animé (4) / aus: Trio, op. 11 für Klavier, Violine und Violoncello von Thirion, Louis

Aix_piano: Lorenzo Soulès

Lorenzo Soulès

Aix_piano: Lorenzo Soulès

Der französische Pianist Lorenzo Soulès gewann 2012 alle verfügbaren Preise beim Concours International de Genève. Im Rahmen der Konzertreihe Aix_Pianio präsentiert er drei Komponisten, die in einer Tradition stehen.

Zwar war Isaac Albeniz Spanier, doch wie Claude Debussy und Olivier Messiaen wurde er von der französischen Klavierschule geprägt. Zudem war Albeniz, wie Messiaen, Schüler von Paul Dukas, der wiederum ein enger Freund und Unterstützer Claude Debussys war. Feinste Klangschattierungen prägen die Stücke des Abends. Von den impressionistischen Tongemälden eines Debussy, über die spanischen Fresken eines Albeniz, bis zur Musik des Synästhetikers Messiaen, der Klangverbindungen immer auch als Farben hörte.

Claude Debussy
„Feuilles mortes“ und „La Puerta del Vino“ aus Préludes (Deuxième Livre)

Isaac Albeniz        
„El Albaicin“, „Málaga“, „Jerez“ und „Eritaña“ aus „Iberia“

Olivier Messiaen            
„XVII Regard du silence“, „XVIII Regard de l’Onction terrible“, „XIII Noël”, „Regard des Anges”, „XV Le Baiser de l’Enfant Jésus“ aus „Vingt Regards sur l'Enfant Jésus"

Lorenzo Soulès, Klavier

Aufnahme vom 21. Januar aus der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

Moderation: Nicolas Tribes
Redaktion: Werner Wittersheim