Ensemble MusikFabrik - no exit

Ensemble Musikfabrik

Ensemble MusikFabrik - no exit

Johannes Kalitzkes "Salto. Trapez. Ikarus" war 1990 die erste Uraufführung des Ensembles MusikFabrik – eine Premiere mit amüsant-skurrilen Nebenwirkungen.

Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage um Nachhören bereit.

"So geht man mit Tieren nicht um" – das musste sich seinerzeit Thomas Oesterdieckhoff sagen lassen, als er in einem Reitladen diverse Peitschen ausprobierte. Dabei recherchierte der Schlagzeuger des Ensembles MusikFabrik nur die akustischen Qualitäten eines Instruments, das der Komponist Johannes Kalitzke für sein Stück "Salto. Trapez. Ikarus" vorgeschrieben hatte. Das stand 1990 als erste Uraufführung des Ensembles an, zu einer Zeit, als es in der Neuen Musik noch Skandale oder wenigstens Skandälchen gab: Während einer Aufführung von "Salto. Trapez. Ikarus“ wurde eine Dame wiederholt aus dem Saal komplimentiert, nachdem sie das Stück lautstark als "gesundheitsschädlich" klassifiziert hatte. Kalitzkes Stück wird kombiniert mit Kompositionen von Nikolaus A. Huber und Eiko Tsukamoto. Erik Saties musikalischer Pioniergeist rundet das Programm ab.

Erik Satie
"Déscriptions automatiques" (1913/91)
für Sprecher und Ensemble

Johannes Kalitzke
"Salto. Trapez. Ikarus" (1990)
Konzert für 13 Instrumente

Eiko Tsukamoto
"Peripherie" (2015)
für 3 Instrumentengruppen

Nicolaus A. Huber
"No Exit, verwunschene Fixierung" (2014)
für Ensemble und (Audio-, Video-) Zuspielungen

Marc Bischoff, Sprecher
Ensemble Musikfabrik
Leitung: Johannes Kalitzke

Aufnahme vom 16. August 2015 aus dem WDR Funkhaus, Köln

Moderation: Johannes Zink
Redaktion: Werner Wittersheim

Stand: 14.04.2021, 15:27

Juli 2021
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31