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Mitleid - Die Geschichte des Maschinengewehrs

Szenenbild: Consolate Sipérius, Ursina Lardi und ein Maschinengewehr.

Mitleid - Die Geschichte des Maschinengewehrs

Von Milo Rau

Wie ertragen wir in Europa das Elend der Anderen? Und wie
human sind unsere humanitären Missionen wirklich? In einem Doppelmonolog leuchtet "Mitleid" die Widersprüchlichkeit der europäischen Betroffenheitskultur aus.

Das Hörspiel steht nach der Sendung bis 5. Juli 2021 zum Download zur Verfügung.

Ursina Lardi ist Schauspielerin und ehemalige NGO-Mitarbeiterin. Sie erzählt vom Leben in den Krisenregionen dieser Welt, vom eigenen Befinden im Angesicht der großen Katastrophen. Prolog und Epilog zu dieser Selbstbefragung liefert die in Burundi geborene Schauspielerin Consolate Sipérius. Dort überlebte sie als Vierjährige den Völkermord und wurde von belgischen Eltern adoptiert.

"Mitleid" beruht auf Recherchen vor Ort im Kongo und auf realen Gesprächen mit humanitären Helfern und Kriegsopfern verschiedenster Kulturen. Milo Raus Text und seine Inszenierung sind nicht nur ein Nachdenken über die Grenzen unseres Mitleids, sondern auch über die Grenzen des europäischen Humanismus.

Besetzung
Erzählerin Consolate Sipérius 
Erzählerin Ursina Lardi 
deutsches Voiceover Thomas Bading

Von Milo Rau
Komposition: Marc Stephan
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher und Bernd Friebel
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Produktion: WDR 2016

Ausstrahlung: 4. Juli 2020 in WDR 3, 5. Juli 2020 in WDR 5

Stand: 19.06.2020, 11:33