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Jetzt läuft: Devil may care von Warren, Harry

Mich mir merken

Einzelnes Blatt hängt an kahlem Baum im Kopf eines Mannes.

ERBFOLGE

Mich mir merken

Von Ruth Johanna Benrath

Eine Tochter besucht ihre Mutter im Pflegeheim und verwickelt sie in ein Gespräch über früher. Sie will das Erinnerungsvermögen der Mutter anregen, indem sie ihr Geschichten über das einstige Familienleben entlockt.

Das Hörspiel steht hier nach der Sendung bis zum 26. Februar 2019 zum Nachhören zur Verfügung.

Dabei kommt es zu einer spiegelbildlichen Identitätsvergewisserung: Die Mutter erzählt der Tochter Geschichten aus ihrem Vorleben, die diese nicht kennt, ebenso wie die Tochter die Mutter an Geschichten aus der gemeinsamen Vergangenheit erinnert, die diese mehr und mehr zu vergessen droht. Die Erinnerungsarbeit, die Mutter und Tochter in ihrem Gespräch leisten, stellt nicht nur den Versuch dar, den Gedächtnisverlust der Mutter, wenn nicht aufzuhalten, so doch vielleicht abzumildern, sondern auch das Bemühen der Tochter, sich der eigenen Kindheitserinnerungen zu vergewissern, deren Garant einst die Mutter war.

Mit Christine Schorn und Tanja Wedhorn


Von Ruth Johanna Benrath
Technische Realisation: Thomas Monnerjahn und Sonja Rebel
Regie: Judith Lorentz
Redaktion: Isabel Platthaus
Produktion: SWR 2015

Ausstrahlung: 19. Februar 2019

ERBFOLGE

Nostalgische Schwarz-weiß-Fotos liegen durcheinander.

Was übernehmen Kinder von ihren Eltern? Was setzt sich fort und was bleibt auf der Strecke im Wechsel der Generationen? Eine Woche lang vom 18. - 24.2. sichtet das WDR3 Hörspiel Hinterlassenschaften und Erblasten, Kindheitserinnerungen und Familienbilder - all das, was, bewusst oder unbewusst, die Vorfahren ihren Nachkommen überlassen.

Stand: 24.01.2019, 11:05