DENK ICH AN DEUTSCHLAND ...

Hundefigur unter einem Briefkasten mit Deutschlandfahne drauf.

DENK ICH AN DEUTSCHLAND ...

Wie ist es um dieses Land bestellt? Und wie viele Deutschlands gibt es eigentlich? Eine Woche lang vom 17. bis 24. November sucht das WDR 3-Hörspiel das große Ganze im Kleinen: Im Hobbykeller, in der Kleinstadt oder in diversen politischen Wagenburgen.

80 Millionen Bundestrainer haben Deutschland vom Rumpelfußball nach Schland und vom Weltmeistertitel nach Özil-Gate geführt. In Millionen Wohnzimmern, an Millionen Arbeitsplätzen, in Hunderttausenden von Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, in Tausenden von Fitnessstudioumkleiden und den Kassenschlangen von Tankstellen wird geschimpft, gejubelt und debattiert. Aber was ist mit den 80 Millionen Bundeskanzlerinnen? Sie bevölkern Kleinstädte, schreiben Leserbriefe und Kommentare, oder gehen montags demonstrieren. Es sind Windkraftbefürworter oder Windkraftbefürwortergegner, Revolutionäre, Reaktionäre. Sie schimpfen, jubeln, debattieren: Wie sollte das eigentlich sein mit Deutschland? Wie kann die große Politik dafür sorgen, dass das eigene kleine Leben besser wird? Und das der anderen auch, oder – je nachdem, wen man fragt – schlechter?

Die WDR 3-Hörspielreihe "DENK ICH AN DEUTSCHLAND …" versammelt vom 17.-24.11. eine Woche lang Geschichten von der großen Politik im Kleinen. Wir hören die Rufe von Pegida-Agitatoren (Paul Plamper: Der Absprung), hören von den Sorgen der BürgerInnen einer Kleinstadt (Rami Hamze: Reise nach Mecker), von einer Deutschlandutopie aus dem Hobbykeller (Tom Peuckert: Die Wähler), den Auswirkungen von Bankgeschäften auf eine kleine Kirchengemeinde (Lothar Schöne: Tod auf dem Friedhof) und natürlich den Fantasien von selbsterklärten Reichsbürgern (Till Müller-Klug: Deutschlandpark).

Stand: 29.10.2018, 13:54