Being Nico

Nico und Andy Warhol, San Francisco 1966

Soundstories

Being Nico

Von Andrea Halter und Philip Stegers

Sie ist der einzige internationale Popstar, den Deutschland jemals hatte. Die Sängerin Nico war It-Girl, Femme fatale und abgedrehte Mondgöttin zugleich. Mit ihren grabestiefen Hymnen gilt sie als Vorreiterin der Gothic-Musik. Ein Leben ohne Kompromisse.

Die Sendung steht nach der Ausstrahlung befristet bis zum 21. Oktober zum Nachhören zur Verfügung.

Christa Päffgen aka Nico

Als Christa Päffgen 1938 in Köln geboren, wird Nico zunächst internationales Topmodel und Fellini-Schauspielerin. Sie bekommt ein Kind von Alain Delon, doch in ihrem Bohèmeleben ist kein Platz für eine klassische Mutterrolle. In New York wird Nico die Muse von Andy Warhol, der sie 1966 als Sängerin in der Kult-Band The Velvet Underground unterbringt. Ihr Liebhaber Jim Morrison ermuntert sie, eigene Songs zu schreiben. Auf dem Höhepunkt ihrer Bekanntheit bricht sie Ende der 1960er Jahre mit ihrem Image als blonde Kunstfigur, um als mystisch-morbide Chanteuse ihre eigene künstlerische Identität zu finden. Der Absturz ist vorprogrammiert. Bis zu ihrem Tod 1988 tingelt sie wenig erfolgreich mit einem Harmonium durch die Welt, um ihre Heroinsucht zu finanzieren.

Das Manuskript wurde gefördert mit einem Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW.

Die Hörspiel-Kooperation von 1LIVE und WDR 3 - Pop trifft Politik, Doku trifft Drama, Herz trifft Schmerz. Jeden Montag!

Von Andrea Halter und Philip Stegers
Redaktion: Leslie Rosin
Produktion: WDR 2018

Ausstrahlung: 14. Oktober 2018 in WDR 3, 15. Oktober in 1LIVE

Being Nico

WDR 3 Resonanzen | 12.10.2018 | 06:26 Min.

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Stand: 28.08.2018, 15:31