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Feine Geister - 21.07.2018

Die österreichische Dichterin Christine Lavant

Feine Geister - 21.07.2018

Dichter sind verletzlicher, aber auch offener für die Wahrnehmung der Welt. Stimmt das und wie klingt das?
Mit Insa Wilke | hier nachhören

Jan Faktor hat mit Annette Simon den vergessenen tschechischen Dichter Ivan Blatný übersetzt, der sein Leben im doppelten Exil verbracht hat: in England und in der Psychiatrie. Jan Faktor erzählt uns dessen Geschichte und erklärt, was Blatnýs Buch „Hilfsschule Bixley“ über die Welt weiß. Christine Lavant ist eine österreichische Dichterin, die in den 50er Jahren völlig überraschend zu einigem Ruhm kam und weit über ihre Heimat Kärnten hinaus wirkte. Wir stellen ihre Erzählungen vor, die jetzt im Nachlass entdeckt wurden. Außerdem geht’s um junge Stimmen, die die deutschsprachige Poesie der Gegenwart aufmischen. Verwundbar, verletzlich, aufmerksam waren nämlich nicht nur die Dichterinnen und Dichter von gestern.

Themen der Sendung

Ivan Blatny: Hilfsschule Bixley. Gedichte. Aus dem Tschechischen von Annette Simon und Jan Faktor. Edition Korrespondenzen, Zürich 2018, 240 Seiten, 22 Euro.
(Der Übersetzer Jan Faktor im Gespräch)

Christine Lavant: Erzählungen aus dem Nachlass, hrsg. von Klaus Amann und Brigitte Strasser. Wallstein Verlag, Göttingen 2018, 828 Seiten, 38, 80 Euro.
(Kritikergespräch mit Michael Braun)

Sibylla Vričić Hausmann: 3 Falter. Gedichte. poetenladen, Leipzig 2018. 96 Seiten, 18,80 Euro.
(Rezension von Beate Tröger)

Würde, Missbrauch, Leben – Essay von Martin Becker

Jahrbuch der Lyrik 2018. Gedichte, hrsg.v. Christoph Buchwald und Nico Bleutge, Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2018, 223 Seiten, 22 Euro.
(Lesung)

Die Sendung gibts nach Ausstrahlung hier zum Nachhören.

Feine Geister

WDR 3 Gutenbergs Welt | 21.07.2018 | 52:10 Min.

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Stand: 29.06.2018, 15:50