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So klappt es mit dem Impftermin in NRW

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So klappt es mit dem Impftermin in NRW

  • Terminvergabe startet am 25. Januar
  • Online oder per Telefon registrieren
  • Angehörige sollten unterstützen 

Am 8. Februar nehmen die 53 Impfzentren im Land den Betrieb auf. Termine vereinbaren können ab dem 25. Januar zunächst nur Personen, die mindestens 80 Jahre alt sind. Diese erhalten einen Brief von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der über den Ablauf informiert.

Jede Person bekommt zwei Termine, da zwei Impfungen nötig sind. Dafür kann man eine kostenlose Hotline anrufen. Wer im Rheinland wohnt, wählt die 0800 116 117-01, in Westfalen ist es die 0800 116 117-02. Die jeweilige Nummer steht in dem Schreiben. Erreichbar ist die Hotline ab dem 25. Januar täglich zwischen 8 und 22 Uhr. Die zwei Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in NRW, die die Terminvergabe für ihre Landesteile organisieren, rechnen zu Beginn mit langen Wartezeiten am Telefon.

Online-Vergabeportal nutzen

Sie empfehlen deshalb, sich online für die Impfung anzumelden. Im Schreiben ist dafür die Webseite des Patientenservices 116117 (116117.de) genannt. Der direkte Link zum Portal ist allerdings impfterminservice.de für Westfalen und termin.corona-impfung.nrw für das Rheinland. Auch das Online-Portal wird um 8 Uhr freigeschaltet und ist dann rund um die Uhr erreichbar. Nötig ist in beiden Fällen eine E-Mail-Adresse. Im Portal der KV Westfalen-Lippe muss man zudem eine Handynummer eingeben, an die eine PIN geschickt wird. Impfen lassen kann man sich nur im Impfzentrum im Kreis, in dem man wohnt. Auf ihren Webseiten informieren die KVen, in welchen einzelnen Schritten die Terminvergabe funktioniert.

Impfung der Über-80-Jährigen wohl bis April

Zum Start bitten die Kassenärztlichen Vereinigungen um Geduld. Denn die Impfstoffe sind noch immer knapp. Die KV Nordrhein geht davon aus, dass die Impfung der Über-80-Jährigen bis Mitte April dauern wird. „Wir können nur so viele Termine vergeben, wie Impfstoff da ist“, teilt eine Sprecherin der KV Westfalen-Lippe mit. „Jeder, der möchte, wird geimpft – nur eben nicht alle auf einmal.“ Impfungen zu Hause sind noch nicht vorgesehen. Gesundheitsminister Laumann will drüber informieren, sobald diese möglich sind.

Weg zum Impfzentrum für viele ein Problem

Eine Hürde für viele Seniorinnen und Senioren ist der Weg zum Impfzentrum in ihrem Kreis. Mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln ist man oft lange unterwegs. Einen zentral organisierten Fahrservice gibt es nicht. Einige Städte planen aber Unterstützungen. Im Kreise Kleve etwa soll es eine Mitfahrbörse geben. Vieles ist noch in der Diskussion. Wenn im eigenen Kreis noch keine Angebote angekündigt sind, könnte sich das also noch ändern. Unter Umständen zahlen auch die Krankenkassen für Transporte zum Impfzentrum, wenn diese medizinisch notwendig sind. Notwendig ist dann eine Bescheinigung vom Hausarzt. Betroffene sollten vorab ihre Krankenkassen kontaktieren.

Stand: 25.01.2021, 08:10