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Hummus mit gebratenen Champignons

Hummus mit gebratenen Champignons, Tahini-Sauce und gerösteten Pinienkernen, angerichtet auf einem Teller

Hummus mit gebratenen Champignons

Von Rhaya Ayoub-Wirtler (Mashery-Hummus Kitchen, Köln)

Hummus ist mehr als nur ein Dipp. Die berühmte Creme aus dem Nahen Osten, die meist aus Kichererbsen gemacht wird, kann mit vielen Toppings serviert werden. Zum Beispiel mit Pilzen.

Hummus mit gebratenen Champignons

WDR 2 Rezepte 01.08.2020 03:11 Min. Verfügbar bis 01.08.2021 WDR 2

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Zutaten für 4 Personen                                                                       

Für den Hummus:

200 g getrocknete Kichererbsen
160 g helles Tahini
50 ml frisch gepresster Zitronensaft
1 TL Salz
0,5 TL Natron
Eiswasser

Für die Pilze:

400 g Champignons
3 Knoblauch-Zehen
Salz, Pfeffer
Etwas Olivenöl
40 g Pinienkerne

Für die Tahini-Sauce:

75 g helles Tahini (Sesam-Paste)
0,5 Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
Salz
1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel
60 ml Wasser

Zum Anrichten:

Zitronensaft
Olivenöl
Paprikapulver
Gehackte Petersilie

Zubereitung

Für den Hummus am Vortag die Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser einlegen und über Nacht einweichen. Wenn es mal sehr schnell gehen muss, kann man das Rezept auch mit Kichererbsen aus der Dose machen. Wir empfehlen dies allerdings nicht, denn das beste und leckerste Ergebnis erhält man mit den getrockneten Kichererbsen.

Kichererbsen am nächsten Tag abgießen und abbrausen. Gemeinsam mit dem Natron und mit Wasser (die Kichererbsen sollten einige Zentimeter bedeckt sein) zum Kochen bringen. Zwischendurch den entstandenen Schaum mit einem Schöpflöffel abnehmen und umrühren, damit nichts anbrennt. Bei Bedarf noch weiteres Wasser zugießen. Je nach Kichererbsen beträgt die Kochzeit zwischen 1,5 und 2 Stunden. Die Kichererbsen sollten sehr weich und matschig sein und sich leicht zwischen den Fingern zerdrücken lassen. In ein Sieb abgießen und kalt abbrausen.

Mit einer leistungsstarken Küchenmaschine (auf keinen Fall im Standmixer) die gekochten Kichererbsen mit dem Zitronensaft und Salz so lange pürieren, bis die Masse sehr fein ist. Erst wenn die Kichererbsen zu einem feinen Brei gemixt sind, gibt man das Tahini hinzu. Die Einhaltung der Reihenfolge ist sehr wichtig, um cremigen Hummus zu erhalten.

Nach und nach Eiswasser hinzugeben, bis der Hummus die gewünschte Konsistenz hat. Zuletzt nochmal abschmecken und nach Geschmack Zitrone und Salz ergänzen. Danach immer nochmal pürieren.

Info: Der Hummus kann in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Rhaya Ayoub-Wirtler (Mitte) zusammen mit ihren Partnern Julian Wirtler und Vera Prinz

Rhaya Ayoub-Wirtler (Mitte) zusammen mit ihren Partnern Julian Wirtler und Vera Prinz

Champignons putzen und je nach Größe halbieren. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl und bei niedriger Temperatur langsam rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Pilze anbraten, dann den Knoblauch hinzugeben. Pilze und Knoblauch bei mittlerer Hitze im eigenen Saft andünsten. Wenn der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zutaten für die Tahini-Sauce in eine Schüssel geben und zu einer sämigen Sauce rühren. Wenn die Sauce zu fest ist, einfach noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Sollte die Sauce zu flüssig sein, die Tahini-Menge erhöhen. Die Sauce sollte cremig sein, wie leichter Joghurt.

Zum Anrichten den Hummus in einen tiefen Teller streichen. In der Mitte eine Mulde lassen für das Topping. Tahini-Sauce auf eine Seite geben. Dann die Champignons in die Mitte füllen. Mit etwas Zitronensaft und Olivenöl abrunden. Dann die Pinienkerne und die gehackte Petersilie darüber streuen und mit etwas Paprikapulver dekorieren.

Serviert wird mit frisch aufgebackenem Pita-Brot, libanesischem (dünnen) Fladenbrot oder dem türkischen (eher fluffigen) Fladenbrot.

Stand: 02.08.2020, 10:45