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Terra Nova

Kohlekultur und Kaffee am Tagebau Hambach

  • Der Tagebau Hambach bietet Geschichte und Kulinarisches
  • Forum :terra nova ist Aussichtsplattform und Treffpunkt
  • Spektakuläre Schaufelbagger und tiefe Abbruchkanten

Der Tagebau Hambach im Kreis Düren wurde 1978 eröffnet und ist bis heute Förderstätte für Braunkohle. 1.500 Menschen arbeiten hier, um mit sieben riesigen Schaufelradbaggern jedes Jahr 40 Millionen Tonnen Braunkohle abzutragen.

Dieses Schauspiel kann man sich ansehen - vom Aussichtspunkt des Forums :terra nova hat man einen spektakulären Blick auf den mittlerweile 400 Meter tiefen Tagebau. Mit Sonnenschirmen und Liegestühlen lässt sich gut eine Pause machen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.

Wer Action will, kann auf dem angrenzenden Speedway - einer ehemaligen Transporttrasse - auf 14 Kilometern Asphaltweg ohne Kreuzungen und Autoverkehr Knallgas mit dem Rennrad oder auf Inlineskates geben oder einen Ausflug zum Naturerlebnispfad Sophienhöhe - der Landmarke des Tagebaus - machen.

Der WDR 2 Geheimtipp

Ein paar Gehminuten entfernt ist die Fußballgolfanlage Berrendorf. Dabei geht es darum, einen Fußball in den entsprechenden Löchern zu versenken - ein großer Spaß für die ganze Familie. Und voraussichtlich ab 2045 sollen Teile des Tagebaus geflutet und so zu einem großen See umfunktioniert werden. 

Kohlekultur und Kaffee am Tagebau Hambach


Jahrzehnte lange Geschichte zum Anfassen nah – am Tagebau Hambach können Gäste an der Abbruchkante 400 Meter tief und Kilometer weit gucken.

Seit den 80er Jahren werden hier jährlich etwa 40 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert – sieben Schaufelbagger helfen dabei.

Die riesigen Maschinen und noch größeren Krater sind ein spektakulärer Hingucker für Besucherinnen und Besucher.

An der geplanten Abbaugrenze steht das Forum :terra nova. Die Fassade aus schichtweise eingefülltem, farbigem Beton soll an den Schnitt durch unterschiedlich gefärbte Erdschichten und Kohleflöze erinnern.

Das Forum ist ein Informations- und Veranstaltungshaus mit Gastronomie und Aussichtsplattform. ":terra nova" steht für "neues Land"…

… passend zum Strukturwandel hier in Elsdorf. Parallel zum Tagebau entsteht ein Landschaftspark und ein Teil soll ab 2045 zum Badesee geflutet werden.

Auf der alten Kohletransporttrasse ist ein Freizeitweg ohne Autoverkehr entstanden– perfekt für Sportler, um ein paar Kilometer richtig Tempo zu machen.

Wer mag, kann hier einen spannenden Tag oder einen lauen Sommerabend verbringen – geeignet für die ganze Familie.

Alle Infos zu diesem Ausflug in den Westen

Tagebau Hambach
Dauer2-5 Stunden
Distanzein paar hundert Meter bis wenige Kilometer
Schwierigkeitleicht
Kostenumsonst
Anreise mit dem AutoGute Ausgangspunkte für eine Tour sind der Parkplatz in Bergheim-Niederaußem, Parkplatz Wiedenfelder Höhe / Segelflugplatz (Navigationssystem: WiedenfelderHöhe, Bergheim). Das Forum :terra nova erreicht man von der BAB 61, Ausfahrt Nr. 18 Bergheim, weiter auf der B 477 Richtung Düren. Dann den Hinweisschildernfolgen (Navigationssystem: Nordrandweg/Ecke Kerpener Straße, Elsdorf). Die Gangways entlang der Grubenrandstraße können mit dem Auto angefahren werden. Der Speedway auf der ehemaligen Transporttrasse ist nur mit dem Fahrrad/Inline-Skates zu befahren.
Anreise mit Bus und BahnVom Haltepunkt Bergheim-Glesch, der von der RB 38 Köln – Düsseldorf/Neuss angefahren wird, ist die Fernbandtrasse in ca. 900 m zu erreichen. Wer zuvor das Schloss Paffendorf mit der Ausstellung zum Thema Braunkohle besuchen möchte, steigt bereits in Bergheim-Paffendorf aus. Über den Erft-Radweg Richtung Bedburg wird der Speedway erreicht. Auch vom Bedburger Bahnhof ist der Speedway :terra nova ausgeschildert.
Mit KindernGut geeignet für Kinder - auch mit Kinderwagen und Rollstuhl. Kinderspielplatz vorhanden.
Mit dem HundAn der Leine gut machbar.
WDR 2 JahreszeittippFrühling, Sommer, Herbst, Winter