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Radioteleskop Effelsberg

Das größte Radioteleskop Europas

Stand: 28.01.2022, 00:00 Uhr

  • Die Antenne hat 100 Meter Durchmesser und wiegt 3.200 Tonnen
  • Seit über 50 Jahren ist das Technikwunder in Betrieb
  • Hier forscht das Max-Planck-Institut für Radioastronomie

Das Radioteleskop in Effelsberg

WDR 2 Raus in den Westen 30.01.2022 07:58 Min. Verfügbar bis 30.01.2023 WDR 2 Von WDR 2


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Hollywood bei uns im Westens: Das enorme Radioteleskop in Effelsberg gibt Stoff für viel Science Fiction. Hier werden Schwarze Löcher im All gesucht, Entstehungsgebiete von Sternen beobachtet und Signale aus dem All empfangen. Es wurde 1971 in Betrieb genommen und wird seitdem ständig modernisiert.

Handys nur im Flugmodus

Gäste können vom Besucherparkplatz zur Aussichtsplattform spazieren und von dort das Radioteleskop bestaunen. Handys und Tablets dürfen nur im Flugmodus mitgenommen werden. Sonst könnten die empfindlichen Radiowellen gestört werden.

Flutschäden an Wanderwegen

Die Themenwanderwege wie der "Milchstraßenweg" rund um das Radioteleskop sind leider noch stark von der Flut 2021 betroffen. Dazu kommen Forstarbeiten und der viele Regen in letzter Zeit. Deshalb rät Nordeifel Tourismus derzeit von Wanderungen rund um das Teleskop ab, empfiehlt aber eine schöne Alternative.

Der WDR 2 Geheimtipp

Das Teleskop "Astropeiler" auf dem Stockert, einem Berg bei Bad Münstereifel, war das erste frei bewegliche Radioteleskop Deutschlands und ist ein technisches Denkmal, das von der NRW-Stiftung gepflegt und betrieben wird. Dort sind die Wanderwege begehbar und machen der ganzen Familie Spaß.

Radioteleskop Effelsberg

 

Radioteleskop Effelsberg

Signale aus dem All werden in der Eifel mit dem größten Radioteleskop Europas eingefangen. Mit 100 Metern Durchmesser sieht es aus wie ein riesiges weißes Ufo.

Signale aus dem All werden in der Eifel mit dem größten Radioteleskop Europas eingefangen. Mit 100 Metern Durchmesser sieht es aus wie ein riesiges weißes Ufo.

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie erforscht hier Schwarze Löcher, Sternenentstehungen und ferne Galaxien in bis zu zwölf Millarden Lichtjahren Entfernung.

1971 wurde das Radioteleskop Effelsberg in Betrieb genommen und bekam zum 50. Jubiläum eine eigene Briefmarke.

Weltweit gehört es zu den zwei größten beweglichen Kosmos-Antennen dieser Art und wird ständig modernisiert.

Die Fläche des Radioteleskops beträgt rund 8.000 Quadratmeter – dort könnten 800 Autos parken oder mehrere Schwimmbäder Platz finden.

Fast schon elegant ragt das Radioteleskop über die Baumwipfel hinaus und kann auch aus der näheren Umgebung immer wieder erblickt werden.

Den besten Blick darauf hat man aber von der 100 Meter entfernten Aussichtsplattform. Handys sind hier streng verboten und gehören ausgeschaltet oder in den Flugmodus…

… um die empfindlichen Signale nicht zu stören. Wer möchte schon Schuld daran sein, dass ein bisher unbekannter Planet übersehen wird, weil dazwischen gefunkt wurde?

Um etwas über unser Sonnensystem zu lernen, gibt es mehrere Themenwanderwege rund um das Radioteleskop. Nordeifel-Tourismus gibt Auskunft über Wandermöglichkeiten und eventuelle Sperrungen.

Alle Infos zu diesem Ausflug in den Westen

Radioteleskop Effelsberg
Dauer1-2 Stunden
Distanz1-2 km direkt am Radioteleskop
Schwierigkeitleicht
Kostenumsonst
Anreise mit dem AutoMax-Planck-Straße 10, 53912 Bad Münstereifel-Effelsberg. Zufahrtsbeschilderung "Radioteleskop Effelsberg" folgen. Bitte nicht der Anfahrtsbeschreibung des Navis oder von Google Maps folgen – hier wird man fehlgeleitet. Bitte auf dem ausgeschilderten öffentlichen Parkplatz parken, von dem aus der Besucherpavillon zu Fuß in etwa 10-15 Minuten erreichbar ist.
Anreise mit Bus und BahnDer Bahnhof Bad Münstereifel ist wegen Flutschäden noch gesperrt (Stand: Januar 2022). Mit der Bahn von Köln bis Bahnhof Euskirchen, ab Euskirchen mit dem Schienenersatzverkehr Linie 801 bis nach Bad Münstereifel. Von Münstereifel geht es weiter mit dem Taxi Bus Linie 828 nach Effelsberg/Lethert, bitte mind. 30 Minuten vorher telefonisch bestellen (Tel. 02441/99454545). Von Bonn mit der Bahn bis Rheinbach, von dort mit dem Schienenersatzverkehr bis Bahnhof Euskirchen und weiter wie oben beschrieben.
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