Das Rhein-Kaleidoskop

Der Medienhafen Düsseldorf direkt am Rhein mit dem Fernsehturm

Das Rhein-Kaleidoskop

Bei dieser ordentlichen Runde ist vom hochmodernen Medienhafen der Landeshauptstadt bis zum mittelalterlichen Zons, von zeitgenössischer Kunst bis zum sanften Verlauf des Rheins alles dabei.

Die Tour kompakt

Region: Rheinland
Länge: 65,3 km
Schwierigkeit: leicht, auch als Mehrtagestour
Highlights: Düsseldorfer Medienhafen, Erft-Mündung, Raketenstation, Museumsinsel Hombroich, Schloss Hülchrath, Zollfeste Zons, Rheinfähre, Rheindamm

Eine Besonderheit auf der Tour ist sicher die Insel Hombroich mit der ehemaligen Raketenstellung der NATO. Hier wandelt man in der Natur zwischen Architektur und Kunst umher und kann mit der Langen Foundation nicht nur ein aufregendes Gebäude besuchen, sondern auch wechselnde, außergewöhnliche Kunst sehen.

Zwei beeindruckende Schlösser

Um es noch abwechslungsreicher zu gestalten, fehlen auch zwei Schlösser in der Runde nicht: Schloss Hülchrath und das Benrather Schloss.

Abkürzungen jederzeit möglich

Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel in Zons, stärken die Radelnden bei dieser leichten und flachen Tour, bei der man sich wegen der vielen Highlights aber leicht verzetteln kann - zumal sowohl der Medienhafen in Düsseldorf als auch der nahe Hafen in Neuss zum Herumtreiben einladen. In diesem Fall helfen die Bahnhöfe in Düsseldorf, Benrath oder Neuss weiter, die Tour aufzuteilen.

Karte mit einer Darstellung der Tourenstrecke

Die fast 60 Kilometer lange Strecke kann auch aufgeteilt werden.

Bitte beachten Sie diese Hinweise

Radeln mit GPX-Daten und Handy-Navi - so geht's

Im GPS Exchange Format (kurz GPX) werden Geo-Daten so gespeichert, dass man sie in vielen Anwendungen und Navigationssystemen verwenden kann. Auch Google Maps unterstützt das Format. Fürs Radfahren sind aber spezielle Fahrradapps wie Naviki oder Komoot deutlich besser geeignet, weil sie speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern zugeschnitten sind und das Radwegenetz bei der Navigation hinterlegt haben. Die gpx-Daten können Sie auf den Internetseiten der Dienste hochladen. Sie synchronisieren sich automatisch mit den zugehörigen Apps, so dass Sie die Route dann mit dem Handy als Navi abfahren können. Je nach Dienst und Einstellung bekommen Sie die Karte und zusätzlich Abbiegeanweisungen, Entfernungen, Audiohinweise etc. während der Fahrt präsentiert. Bei den Diensten ist eine einmalige Anmeldung meist obligatorisch. Die Basisversionen, die völlig ausreichen, sind z.B. bei Naviki und Komoot kostenlos. Wenn Sie in der Gruppe radeln und alle Tourteilnehmer die gleiche Tour hochladen, fahren alle den selben Weg, so dass auch wenn sich die Gruppe auseinanderzieht alle wieder zusammenfinden.

Bitte beachten Sie

Benutzen Sie die durch GPX-Daten beschriebenen Touren mit Bedacht und Vorsicht. Fehler können genauso wenig ausgeschlossen werden wie Wege und Straßen, die gesperrt worden sind, umgebaut werden oder durch andere Umstände nicht wie erwartet befahren werden können oder in Abschnitten für Radfahrer (zeitweise) nicht (mehr) zugelassen sind. Es können auch Straßen in den gpx-Daten hinterlegt sein, die über parallel verlaufende Radwege verfügen, die dann benutzt werden sollte. Manche Routen enthalten Fähren. Bitte erkundigen Sie sich vorab über die Fahrzeiten. Hier und da führen kleine Abstecher zu Highlights, die als Option gedacht sind. Denken Sie daran, dass jeder selbst die Verantwortung trägt, WDR 2 haftet nicht für Schäden oder Unfälle, die bei der Verwendung der Daten und Informationen entstehen. Sämtliche Touren sind Rundtouren, die an jeder Stelle begonnen oder beendet werden können. Aus technischen Gründen enthalten die Routen aber Start und Zielpunkte, die mit dem von Ihnen gewählten Start nicht übereinstimmen müssen. Außerdem geben die Daten auch eine Richtung vor. Die Touren können aber auch andersherum gefahren werden. Je nachdem, welche Navigation benutzt wird, können Sie die Tour einfach umdrehen.

Goldene WUMS-Regeln

  • Wetter: Die meisten Handys sind nicht wasserdicht. Man sollte für sein Handy-Navi also eine wettersichere, gut und einfach zu befestigende Halterung am Rad haben. Das Navigieren aus der Jackentasche heraus, wenn man von einem Regenschauer überrascht wird, ist kein Spaß. Es gibt verschiedene Lösungen von unterschiedlichen Anbietern: Klemmen, kletten, einhaken, mit Gummiabdeckung, mit Tüte - alles ist dabei. Achten Sie darauf, dass die Befestigung sicher hält, das Handy gedämpft wird, nicht auf dem Rohr klappert oder scheuert und sich das Gerät trotzdem leicht entnehmen lässt, wenn man z.B. eine Rast macht. Wenn es regnet, kann es sein, dass die Bedienung durch Plastikfolien hindurch schwierig, unmöglich oder fehlerhaft ist.
  • Unfallgefahr: Auch beim Radeln: Augen auf die Straße und nicht nur aufs Navi!
  • Mobilfunkempfang: Je nach App und Einstellung benötigen die Dienste Empfang zur Darstellung der Route. Laden Sie nach Möglichkeit die Routen und Karten vorab herunter. Ohne Mobilfunkempfang oder WLAN funktioniert die Neuberechnung von Routen nicht. Und: Bei uns im Westen gibt es gerade da, wo es am schönsten ist, immer noch Funklöcher. Achten Sie auch auf den Datenverbrauch - je nach Volumen, das Sie zur Verfügung haben.
  • Strom: Der Strombedarf fürs Navigieren ist hoch. Eine Powerbank ist für eine mehrstündige Tour sinnvoll. An manchen E-Bikes, Dynamoanlagen oder Lampen lassen sich auch Handys anschließen. Achten Sie dabei auf den Anschluss. Viele Handys benötigen heute 2,1 Ampere. Schließen Sie Ihr Handy nur an, wenn der Ausgang auch geeignet ist.

Wie fit sollte ich für die Touren sein?

Kondition und sportlicher Ehrgeiz sind unter Radlern unterschiedlich ausgeprägt. Die eine fährt mit dem E-Bike, der andere mit dem Hollandrad, der eine will Strecke machen, die andere viele Pausen und eine gemütliche Tour. Deswegen: Länge und der Charakter einer Tour sagen nur bedingt etwas darüber aus, ob eine Runde gefällt oder nicht. Apps und Internetseiten wie komoot.de oder naviki.de zeigen das Profil einer Tour an (Steigungen und Gefälle) und geben auch Auskunft über die Qualität der Pisten - das kann helfen. Aber: Wer häufig unterwegs ist, weiß, dass schon ein starker Regen am Vortag einen sonst pittoresken Feldweg zur Qual machen kann. Manche Touren können auch dazu einladen sich ein Wochenende Zeit zu nehmen und eine Übernachtung einzuplanen - ob in einer Pension oder mit dem Zelt. Schon ist ein kleiner Kurzurlaub im Westen daraus geworden.

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