The French Dispatch

Kinoplakat von "The French Dispatch"

The French Dispatch

Von Andrea Burtz

Wenn Regisseur Wes Anderson einen Film dreht, stehen selbst für Nebenrollen die Hollywoodstars Schlange. Sein neues Werk ist eine eigenwillige Hommage an den Printjournalismus, die man mehr als einmal sehen sollte.

Neue Filme: "Cry Macho", "Helloween Kills", "French Dispatch"

WDR 2 Kino 21.10.2021 04:47 Min. Verfügbar bis 21.10.2022 WDR 2


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Darum geht's

"The French Dispatch" – so heißt das erdachte europäische Magazin, Ableger eines amerikanischen Blattes. Nach dem Tod des Gründers soll die Zeitschrift (angelehnt an den berühmten "New Yorker") 1975 eingestellt werden. Die letzte Ausgabe soll etwas ganz Besonderes werden: Edelfedern feiern "The French Dispatch" mit ihren besten Geschichten, die in diesem fantasiereichen Film episodisch lebendig werden.  

Darum geht's wirklich

"The French Dispatch" ist eine liebevolle Hommage an den Printjournalismus und leidenschaftliche Blattmacher.

Die spielen mit

Wenn Regisseur Wes Anderson ruft, stehen Hollywoodstars selbst für Nebenrollen Schlange. Diesmal: Bill Murray, Tilda Swinton, Benicio Del Toro, Frances McDormand, Léa Seydoux, Owen Wilson…

Das sagt Kinokritikerin Andrea Burtz

Bunte, vor Details strotzende Bilder, schräger Humor, unzählige Stars und ein eigener Stil, den man nach ein paar Sekunden erkennt – das macht die Filme von Wes Anderson aus. Für seine Hommage an den Printjournalismus behält er den episodischen, magazinhaften Charakter einer Zeitschrift bei. Da berichtet eine exzentrische Kunstexpertin über einen irren Maler im Gefängnis, ein Reisebericht läuft aus dem Ruder und der Nachruf auf den Gründer von „French Dispatch“ beschließt schließlich die Ära des Blatts. Ein Film, der prächtig unterhält und in seiner Detailfülle zum zweiten Kinobesuch einlädt!

Die Bewertung auf einen Blick

Fünf von fünf Sternen

Komödie, USA 2021

Länge: 107 min

Ab 12 Jahren

Kinostart: 21. Oktober 2021

Stand: 21.10.2021, 00:01