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Szene aus dem Film "Der kleine Nick erzählt vom Glück"

Der kleine Nick erzählt vom Glück

Stand: 01.12.2022, 00:00 Uhr

"Der kleine Nick erzählt vom Glück" ist ein warmherziger, lustiger, nostalgischer Film - für unsere Kritiker steht fest: Einer der besten des Kinojahres 2022.

Von Andrea Burtz

Neue Filme: "Der kleine Nick erzählt vom Glück", "Die stillen Trabanten", "Call Jane"

WDR 2 Kino 01.12.2022 03:48 Min. Verfügbar bis 01.12.2023 WDR 2


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Darum geht's

Der erste Zeichentrickfilm mit der beliebten Trickfigur des kleinen Nick schafft eine geniale Kombination: Er verbindet bekannte Geschichten aus den Vorlagen (am Strand, der erste Fernseher, Mädchenbesuch im Garten) mit Episoden aus den Leben seiner Schöpfer: Zeichner Jean-Jacques Sempé und Texter René Goscinny. Dabei ist der kleine Nick Mittler zwischen den Welten. Er gleitet problemlos aus den Abenteuergeschichten ins Arbeitszimmer seines Schöpfers. Dort sitzt er auf die Schreibmaschine und stellt große und kleine Fragen.

Darum geht's wirklich

Den Schöpfern des kleinen Nick auf die Spur zu kommen. Und zwar auf dieselbe charmant-verspielte Art, wie sie ihre Geschichten erzählen.

Das sagt Filmkritikerin Andrea Burtz dazu

Was für eine fantasievolle Hommage an die beiden Schöpfer des kleinen Nick! Den Regisseuren Amandine Fredon und Benjamin Massoubre ist es gelungen, den Slapstickhumor von Nicks berühmten Episoden mit den ernsthaften Lebensgeschichten seiner Schöpfer zu verbinden. Mittler zwischen den Welten ist der gut gelaunte kleine Nick in kurzer Hose, der die Welt noch "prima" findet. Kein Wunder, die ersten Geschichten stammen aus dem Jahr 1955.

Die bekannten Episoden vom ersten Fernseher oder Mädchenbesuch beim Spielenachmittag sind im Film verarbeitet und atmen Nostalgie. Viele wunderbare Ideen machen den Film liebenswert. So werden beispielsweise die Bilder im Film wie die Seiten eines Buchs umgeblättert. Gezeichnete Figuren sind am Bildrand noch schwarz weiß, wie früher die Zeichnungen. Erst wenn sie die Bildmitte erreichen, bekommen sie Farbe.

Zeichner Jean-Jacques Sempé hat die Filmbilder noch kurz vor seinem Tod im August dieses Jahres abgezeichnet.

Ein warmherziger, lustiger, nostalgischer Film. Einer der besten des Kinojahres 2022.

Die Bewertung auf einen Blick

Fünf von Fünf Sternen

Abenteuer, Frankreich/Luxemburg 2022
Länge: 86 min
Keine Altersbeschränkung
Kinostart: 1. Dezember 2022