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Hering zur Befstigung eines Zelts steckt im Gras

Warum heißt der Zelthering so?

Stand: 27.05.2022, 00:00 Uhr

Oli aus Duisburg ist sieben Jahre alt und möchte gerne von der Maus wissen: Warum heißt der Zelthering so?

Von Frank Krieger

Warum heißt der Zelthering so?

WDR 2 Frag doch mal die Maus 27.05.2022 01:52 Min. Verfügbar bis 27.05.2023 WDR 2


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Der Zelthering ist – für alle, die noch nicht campen waren – eine Art großer Nagel, mit dem die Abspannseile des Zeltes im Boden festgemacht werden, damit das Zelt nicht wegweht.

Etwa seit dem Jahr 1900 sagt man zu diesen Zeltnägeln, Zeltpflöcken oder Erdankern "Hering". Eine Erklärung: Weil er so ähnlich aussieht wie ein Fisch. Er ist oben oft etwas breiter und endet spitz. In der Vergangenheit bestanden Heringe nur aus Holz und sahen der Form eines Fisches sehr ähnlich. Andere Erklärung: Die Bezeichnung kommt vom lateinischen "haerere" wie "hängen bleiben". Dazu würde passen, dass der Hering - also nur der fürs Zelten - früher auch "Häring" geschrieben wurde.

In Frankreich heißt so ein Zeltnagel "Sardine" - also auch fischig, nur anders. In anderen Ländern einfach nur Nagel oder Pflock. Früher wurden Heringe aus Holz hergestellt. Heute gibt es sie aus Kunststoff, Stahl oder Aluminium. Campingexperten nehmen je nach Boden unterschiedliche Heringe.

Die Antwort lautet also:

Für die Bezeichnung "Hering" - also der Erdanker für die Zeltleine - gibt es zwei Erklärungen: 1. seine Form erinnerte an die eines Fisches oder 2. das Wort ist vom lateinischen "haerere" (hängen bleiben) abgeleitet.

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