Warum können Vögel bei Regen fliegen?

Eine fliegende Aaskrähe bei Regen

Warum können Vögel bei Regen fliegen?

Von Frank Krieger

Mia (6 Jahre) aus Willich möchte gerne von der Maus wissen, warum Vögel bei Regen fliegen können und das Gefieder nicht nass wird.

Warum können Vögel bei Regen fliegen?

WDR 2 23.06.2021 01:39 Min. Verfügbar bis 23.06.2022 WDR 2


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Um diese Frage beantworten zu können, hat die Maus beim Naturschutzbund NABU nachgefragt.

Die Antwort lautet also:

Wenn es regnet, perlt das Wasser vom Gefieder der Vögel ab. Wie bei einer Regenjacke. Weil der Vogel seine Federn einfettet. Denn die Vögel haben die sogenannte Bürzeldrüse.

Und wenn der Vogel sich ausgiebig putzt, verteilt er das Sekret aus dieser Bürzeldrüse in seinem Gefieder. So perlen die Regentropfen über die Federn.

Außerdem sind die Fasern der Außenfedern glatt und eng verzahnt. Nur wenn es stark regnet oder länger, dann kann Wasser ins Gefieder gelangen. Dann fliegen Vögel nur kurze Strecken und suchen sich irgendwo einen Unterschlupf.

Sie verstecken sich dann zwischen Pflanzen und Hecken. Amseln fliegen in Bäume und Gebäude, Greifvögel oder Möwen setzen sich irgendwo hin und warten einfach ab, bis es aufhört zu regnen.

Also: Vögel haben eine Art Regenjacke – eine Fettschicht, die sie vor leichtem Regen schützt.

Habt ihr auch eine Frage an die Maus?

Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.

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Stand: 23.06.2021, 00:00