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Warum sagt man "sich aus dem Staub machen"?

"Die Schlacht bei den Pyramiden", Gemälde von Louis-François Lejeune (Ausschnitt)

Warum sagt man "sich aus dem Staub machen"?

Von Frank Krieger

Die achtjährige Nike hat eine Frage an die Maus: Warum sagt man "sich aus dem Staub machen"?

Warum sagt man "sich aus dem Staub machen"?

WDR 2 Frag doch mal die Maus 06.05.2021 01:28 Min. Verfügbar bis 06.05.2022 WDR 2


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Die Maus hat herausgefunden, dass das nichts mit dem Hausputz zu tun hat. Diese Redewendung ist in Zusammenhang mit militärischen Schlachten früherer Zeiten entstanden. Wenn Menschen sich im Krieg gegenseitig bekämpft haben, dann war das meist ein ziemliches Getümmel und das hat jede Menge Staub aufgewirbelt.

Dieser Staub hat natürlich die Sicht behindert. Einige Soldaten haben das damals genutzt, um sich wegzuschleichen. Weil sie nicht weiter kämpfen wollten. Das war "Fahnenflucht" und natürlich verboten. Deswegen sagt man auch heute noch, wenn jemand heimlich weggeht: Der will sich aus dem Staub machen.

 

Die Antwort lautet also:

"Sich aus dem Staub machen" bedeutet fliehen, abhauen oder verschwinden. Die Redewendung hat ihren Ursprung in militärischen Schlachten. Im Schlachtgetümmel früherer Zeiten wurde oft derart viel Staub aufgewirbelt, dass man kaum noch etwas sah. Soldaten, die nicht mehr weiter kämpfen wollten, konnten so versuchen, unbemerkt zu verschwinden.

Habt ihr auch eine Frage an die Maus?

Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.

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Stand: 06.05.2021, 00:00