WDR 2 Frag doch mal die Maus: Schwarzes Brett

Warum sind "schwarze Bretter" oft weiß?

Stand: 17.01.2022, 00:00 Uhr

Amelie (8 Jahre alt) aus Düren möchte gerne wissen, warum man das schwarze Brett schwarzes Brett nennt, obwohl es oft weiß ist.

Von Frank Krieger

Schwarze Bretter – die sind sogar Pflicht. In Firmen zum Beispiel. Da muss der Chef bestimmte Dinge veröffentlichen. Auch Gerichte, Unis, Rathäuser und Schulen nutzen „schwarze Bretter“, um über wichtige Dinge zu informieren.

Und die Maus hat gelesen, dass das Wort „schwarzes Brett“ aus dem Wirtshaus kommt. Also da, wo man essen und trinken kann. Früher, im Mittelalter, hat der Wirt eine schwarze Kreidetafel gehabt. Und auf die hat er drauf geschrieben, wenn jemand sein Bier oder sein Essen nicht bezahlt hat. Wenn also jemand seine Zeche nicht zahlen konnte, dann wurde das öffentlich festgehalten. Jeder konnte sehen, wer dem Wirt noch etwas schuldete.

Wer also auf dem schwarzen Brett stand und dann seine Schulden nicht gezahlt hat, der wurde sozusagen zum schwarzen Schaf.

Warum sind "schwarze Bretter" oft weiß?

WDR 2 Frag doch mal die Maus 17.01.2022 01:40 Min. Verfügbar bis 17.01.2023 WDR 2


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Die Antwort lautet also...

Der Name geht auf das "schwarze Brett" zurück, auf dem früher (teilweise schon im Mittelalter) die Wirte öffentlich aufgeschrieben haben, wenn jemand seine Rechnung nicht bezahlt hatte.

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