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Zahlreiche Schiffe in einer Meeresbucht

Wieso gehen Schiffe nicht unter?

Anne aus dem St. Urbanus Kindergarten in Birgden möchte von der Maus wissen, wieso Schiffe im Wasser nicht untergehen.

Von Frank Krieger

Wieso gehen Schiffe nicht unter?

WDR 2 Frag doch mal die Maus 05.07.2022 01:58 Min. Verfügbar bis 05.07.2023 WDR 2


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Wenn man die Bestandteile eines Schiffs zusammenknüllen würde, dann würde es untergehen. Aber Schiffe sind von innen hohl und bauchig - und deswegen können sie schwimmen. Denn die Bauweise erzeugt "Auftrieb" und der sorgt dafür, dass das Schiff nicht untergeht.

Aber wie funktioniert das genau? Schiffe oder Boote verdrängen mit ihrer besonderes Form ganz viel Wasser. Das ist so, als würde man sich in eine randvolle Badewanne setzen: die würde dann überlaufen, weil der Körper das Wasser verdrängt. Ein Schiff kann dann schwimmen, wenn das Gewicht des verdrängten Wasser höher ist als das des Schiffes.

Wenn ein Schiff also 100 Kilogramm wiegt, dann muss es 100 Kilogramm Wasser oder mehr verdrängen, um zu schwimmen. Das nennt man das "Archimedische Prinzip", weil der Mathematiker Archimedes das vor rund 2.000 Jahren entdeckt hat.

Die Maus hat dazu auch ein Video gemacht - das findet ihr unten, einfach auf den Link klicken!

Die Antwort lautet also:

Boote und Schiffe können schwimmen, weil sie durch ihre Form und weil sie innen hohl sind mehr Wasser verdrängen, als sie selbst wiegen. Dadurch hat das Schiff genügend Auftrieb, um nicht unterzugehen und kann sogar noch beladen werden. Das nennt man das "Archimedische Prinzip".

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