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Warum können Kängurus nur hüpfen und nicht laufen?

Stand: 28.09.2022, 00:00 Uhr

Leo (7 Jahre) kommt aus Schwerte und möchte gerne von der Maus wissen, warum Kängurus nur hüpfen und nicht laufen können.

Von Frank Krieger

Warum können Kängurus nur hüpfen und nicht laufen?

WDR 2 Frag doch mal die Maus 28.09.2022 01:44 Min. Verfügbar bis 28.09.2023 WDR 2


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Kängurus können sehr gut hüpfen – bis zu 300 Kilometer am Stück, ohne außer Atem zu kommen. Ihre Beine sind wie Sprungfedern: Die Sehnen speichern beim Springen Energie für den nächsten Sprung. Hüpfen ist also für die Kängurus viel weniger anstrengend als für Tiere, die auf vier Beinen laufen.

Wenn sie hüpfen, sind sie so schnell wie ein Auto in der Stadt und je nach Art könne sie mit einem Sprung bis zu drei Meter hoch und bis zu 12 Meter weit springen. Es gibt 61 verschiedene Kängurus. Einige sind so groß wie ein Erwachsener, andere klein wie ein Hase.

Dass sie aber nur hüpfen stimmt nicht, denn manchmal laufen Kängurus auf "fünf" Beinen und nehmen dazu ihren Schwanz als Stütze.

Die Antwort lautet also:

Früher haben Kängurus in Bäumen gelebt, auf vier Beinen. Dann haben sie sich an das Leben in trockenen Steppen und Savannen angepasst und mussten viel laufen. Das war mit ihren Beinen beschwerlich. Deshalb entwickelten sich die Kängurus: Die Vorderbeine wurden kürzer, die Hinterbeine länger und es war viel praktischer zu hüpfen. Aber Kängurus sind nicht ständig hüpfend unterwegs, sie können auch ganz normal laufen und nutzen ihren Schwanz quasi als fünftes Bein.

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