"Wolfspelz" aus Duisburg erzählt Geschichten mit malerischem Sound

Musiker Tobias Rotsch aus Duisburg alias "Wolfspelz"

"Wolfspelz" aus Duisburg erzählt Geschichten mit malerischem Sound

Wolfspelz - Ich Denke Nicht An Dich

WDR 2 Musik aus dem Westen 24.08.2020 02:51 Min. Verfügbar bis 24.08.2021 WDR Online Von Wolfspelz

"Wolfspelz" ist der Name eines Projekts, hinter dem der Duisburger Tobias Rotsch steht. Er hat lange als Musiker für andere Künstler gearbeitet. Seit über 5 Jahren bewegt er sich als "Wolfspelz" "zwischen klassischem Liedermachertum und Moritz Krämer, Spaceman Spiff und Gisbert zu Knyphausen".

In diesem Sommer hat er ein neues Album vollendet. "In den Geschichten auf der Platte steckt mein halbes Leben", sagt er. Seine Songs entstehen meistens am Klavier. Durch seine langjährige Musikertätigkeit hat er ein großes Umfeld von Musikern, auf das er bei seinen Aufnahmen zurückgreifen kann.

www.wolfspelz.org

Die beste Band im Westen

Sie haben Wolfspelz am 31.08.2020 zur besten Band im Westen gewählt. Bei der einwöchigen Internetabstimmung konnten die Musiker die meisten Stimmen holen.

Fünf Fragen an "Wolfspelz"

Warum machst du Musik?

Musik hat mir schon immer mehr gegeben als alles andere im Leben. Die Songs für Wolfspelz entstehen, wenn ich etwas loswerden muss. Wenn ich tagelang immer wieder an etwas denken muss, fange ich an zu schreiben oder mich ans Klavier zu setzen. Musik transportiert, was sonst unaussprechlich ist.

Welchen bekannten Song hättest du gerne geschrieben?

Ich hätte gerne das Lebensgefühl meiner Jugend so beschrieben wie Thees Uhlmann in "Die Schönheit der Chance" von Tomte.

Was war bisher dein wichtigster Auftritt?

Vor vollem Haus einen ganzen Abend bei den Duisburger Akzenten zu bestreiten. Mit einem Streichquartett, Philipp Eisenblätter als Gast und André Meisner am Sax. Das war ein Moment, der mich bestärkt hat, mein eigenes Ding weiterzumachen. Einfach ein sehr guter Abend.

Was musst du im Leben unbedingt noch machen?

Für mich ist jetzt erstmal spannend, eigene Songs und Platten aufzunehmen. Die Möglichkeit dazu zu haben ist ein großes Geschenk. Das ein oder andere größere Konzert darf auch dabei sein, und dann vielleicht ein bisschen rumkommen mit der Musik und auch mal in den Schweizer Bergen auftreten.

Was sollen alle in zehn Jahren über dich schreiben?

Ich bin da nicht so ambitioniert – gerade in der Krise denkt man kurzfristiger. Es reicht mir erstmal einen Schritt zu machen, und dann mal sehen, wie die Musik sich noch weiterentwickelt. Wäre schön, wenn es das Projekt in zehn Jahren noch gibt und sich Leute dann überhaupt meine Musik anhören.

Stand: 24.08.2020, 20:30