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Für das Lüdenscheider Synthie-Duo "Sonic Minds" ist das Studio die Bühne

Das Duo posiert im Dunkeln vor der Kamera

Für das Lüdenscheider Synthie-Duo "Sonic Minds" ist das Studio die Bühne

Seit fast 20 Jahren arbeitet das Lüdenscheider Duo "Sonic Minds" an seiner Vorstellung von elektronischer Popmusik. Auf die Live-Bühne will das Duo aber nicht.

Sonic minds - Früher war

WDR 2 Musik aus dem Westen 20.09.2021 03:51 Min. Verfügbar bis 20.09.2022 WDR Online Von Sonic minds


Sie sind "Kinder der 80er und 90er", sagt das Lüdenscheider Synthie-Duo "Sonic Minds". Jens Vetter kaufte sich schon als Schüler von Ferienjobs seinen ersten Synthesizer. Mit einem Schulfreund entstanden erste Songs. 2002 fand Vetter dann die Sängerin Sonja Biastoch, mit der er seitdem arbeitet.

Die "Sonic Minds" sehen sich bis heute als Studio-Projekt. Regelmäßig werden Alben, EPs, Maxis und Videos veröffentlicht, zum Teil mit Unterstützung verschiedener befreundeter Produzenten. Die Texte waren anfangs meist in Englisch, mit der Zeit haben die beiden die eigene Muttersprache entdeckt.

Fünf Fragen an Sonic Minds

Warum macht ihr Musik?

Musik ist in unseren Familien eine Tradition, mein Vater und Opa haben schon Klavier gespielt . Bei Sonja geht es in Richtung Chor und Gesang. In meinem Fall war klar, dass ich auch Klavier lernen sollte. Dass sich damit Geld verdienen lässt, ist heutzutage illusorisch, war auch nie der Antrieb.

Welchen bekannten Song hättet ihr gerne geschrieben?

"Forever Young" von Alphaville fällt mir da spontan ein, ein Meisterwerk des Pop, das niemals alt wird.

Was war bisher euer wichtigster Auftritt?

Wir hatten damals mal einen kleinen Auftritt beim Schuljubiläum, danach nie wieder, wir sind einfach keine Live-Band. Meines Erachtens lässt sich diese Art von Musik nicht glaubhaft live realisieren, zumindest nicht mit unseren Mitteln.

Was müsst ihr im Leben unbedingt noch machen?

In musikalischer Hinsicht würde ich noch gerne diverse Bekanntschaften machen, das Internet macht die Welt zu einem Dorf und so ist praktisch jeder schnell erreichbar. Projekte lassen sich so auch einfach über die Ferne realisieren.

Was sollen alle in zehn Jahren über euch schreiben?

In zehn Jahren würden wir gerne lesen, dass uns nach wie vor nicht die Ideen für eingängige Songs ausgehen und wir immer noch gerne zusammenarbeiten

Stand: 16.09.2021, 11:18